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ERP-Projekte: Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick 

 Es tut sich was:

Im krisengebeutelten 2020 sind die Forderungen nach effektiver Digitalisierung von deutschen Unternehmen endlich so laut geworden, dass sie nicht länger auf taube Ohren stoßen.  Stattdessen vergeht kein Tag mehr, an dem die Rückständigkeit des einstigen Innovationsstandorts Deutschlands nicht lautstark in den Medien diskutiert wird und Führungskräfte, denen einmal mehr die Dringlichkeit einer ausreichenden IT Strategie & Architektur vor Augen geführt wurde, beginnen mit der Planung entsprechender Projekte. 

Bekanntlich ist aber aller Anfang schwer und gerade im Bereich Digitalisierung & Automatisierung mangelt es KMU und insbesondere Start-ups nicht sosehr am Willen, sondern viel öfter an den nötigen finanziellen Mitteln. Hier lohnt es sich staatliche Angebote wahrzunehmen: Bund & Länder bieten verschiedene Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten, die den Schritt in eine digitale Zukunft erleichtern. Dabei kann grundsätzlich zwischen 3 Finanzierungsarten unterschieden werden: 

1. Bundesweite, nichtrückzahlbare Zuschüsse 

2. Nichtrückzahlbare Zuschüsse der einzelnen Länder

3. Zinsverbilligte Darlehen

Die bundesweiten Zuschüsse im im Überblick

go-digital

Digital Jetzt

BAFA

go-inno

Grundsätzliche Informationen für’s Verständnis:

 

Auf den ersten Blick erscheint das Angebot der verschiedenen Förderprogramme sehr vielfältig, doch bei genauerer Betrachtung stellt man schnell fest, dass in den meisten Fällen dieselben Voraussetzungen und rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.

 

 

In den meisten Fällen sind KMU förderberechtigt. Aber welche Unternehmen fallen eigentlich unter diesen Begriff?

 

Die meisten Förderprogramme sind auf sogenannte KMU, also kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet. Hierzu zählen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks sowie Freiberufler mit weniger als 250 Beschäftigten. Die genaue Bemessung der Förderquote ergibt sich dabei zumeist je nach Unternehmensgröße, anhand der von der EU empfohlenen Schwellenwerte:

Größe Mitarbeiteranzahl und Umsatz/Jahr oder Bilanzsumme/Jahr
Kleinstunternehmen max. 9  max. 2 Mio. € max. 2 Mio. €
Kleines Unternehmen max. 49 max. 10 Mio. € max. 10 Mio. €
Mittleres Unternehmen max. 249 max. 50 Mio. € max. 43 Mio. €

 

Die De-minimis-Verordnung der EU – das gilt es für die meisten Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften & Beteiligungen zu beachten:

 

„go-digital“ – mit much. Consulting an Ihrer Seite 

Förderung, ja gerne, aber am liebsten ohne den bürokratischen Aufwand? Klar, das geht!

 

 

Helping customers to focus on what really matters – So lautet unserer Mission und die verfolgen wir in jeder Projektphase und an jedem Hürdenpunkt von Ihrer 1. Recherche, bis zum Go-Live und darüberhinaus: ERP-Projekte sind komplex und binden Ihre Ressourcen oft monatelang, selbst wenn ein Beratungspartner hinzugezogen wird. Umso praktischer ist es, wenn lästige, organisatorische Aufgaben ebenfalls outgesourct werden können. Als zertifiziertes Partnerunternehmen der „go-digital“ Förderung können wir Ihnen da auch bei Finanzierungsthemen unter die Arme greifen. Alle Infos zur Förderung und dem Antragsverfahren finden Sie hier!

Für was?

Programm is in 2 Module unterteilt:

Modul 1 – Investition in digitale Technologien

  • Soft- & Hardware, interne & externe Vernetzung
  • förderfähig: digitale Technologien + Prozesse + damit verbundene Änderungen
  • Datengetriebene Geschäftsmodelle, KI, Cloud Anwendungen, Big Data, IT-Sicherheit & Datenschutz

Modul 2 – Investition in Qualifizierung d. Mitarbeiter

  • Arbeitnehmer in Umgang mit digitalen Technologien weiterbilden 
  • Qualifizierungen  -> Erarbeitung & Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen,  IT-Sicherheit & Datenschutz, grundsätzliches digitales Arbeiten & notwendige Basis-Kompetenzen
  • Qualitätsniveau muss nachgewiesen werden durch Zertifizierung ISO 90001 oder Akkreditierung nach AZAV

Können zusammen oder einzeln beantragt werden.

Für wen?
  • KMU mit 3 – 499 Beschäftigten
  • Freiberufler
  • für alle Branchen inkl. Handwerksbetriebe
Höhe?
  • max. 50.000 € pro Unternehmen bzw. bei Investitionen von Wertschöpfungsketten/Netzwerken max. 100.000 € pro Unternehmen
  • mind. 17.000 €  für Modul 1 und Modul 1+2
  • mind. 3.000 € für Modul 2
  • bemisst sich anteilig der Investitionskosten, Förderquote nach Unternehmensgröße gestaffelt (gemessen an Vollzeitstellen bzw. festgelegter Wochenstundenzahl –  je nach Tarifvertrag 35-40h)
    • Bis 50 Mitarbeiter: bis zu 40%
    • Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 35%
    • Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 30%
  • Corona-Sonderregel: für Anträge, die bis zum 30.06.2021 eingehen, gelten höhere Quoten:
    • Bis 50 Mitarbeiter: bis zu 50%
    • Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 45%
    • Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 40%
  • Erhöhung der Förderquote auch möglich, wenn:
    • mehrere Unternehmen innerhalb einer Werschöpfungskette bzw. Netzwerks arbeitsteilig kooperieren; gemeinsame Zielstellung:  gleichzeitig in Digitalisierung investieren – z.B.  in unternehmensübergreifende IT-Geschäftskonzepte (+ 5 %)
    • Investitionen zur Erhöhung der IT-Sicherheit im Unternehmen, inklusive Datenschutz (+ 5 %)
    • Investitionen in strukturschwachen Regionen (+ 10 %)
    • Was zählt als strukturschwach?
Allgemeines zur Förderfähigkeit
  • direkter inhaltlicher Bezug zu Digitalisierungsvorhaben erforderlich
  • direkter Bezug zu neuen Funktionen bzw. grundlegende Potenzialhebung in Hinblick Digitalisierung
  • Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein; “begonnen” erfüllt, wenn bereits rechtsverbindliche Bestellung getätigt/ Auftrag zur Erbringung der Dienstleistungen erteilt wurde (ggfs. auch nur mündlich)
Frist?
  • Umsetzungszeitraum max. 12 Monate ab Projektbeginn
    • vollständige Realisierung in diesem Zeitraum erforderlich
  • Festlegung d. Projektbeginns & Zeitraums mit Zuwendungsbescheid
  • Sonderregel für komplexe Vorhaben: Anträge als Werschöpfungskette erhalten evtl. längere Laufzeiten, wenn schlüssig begründet.
  • Gesamtlaufzeit d. Programms: bis 31.12. 2023
Antragsstellung
  • erfolgt ausschließlich über das Förderportal
  • Unterlagen werden ausschließlich elektronisch hochgeladen
  • benötigte Unterlagen: 
    • Daten zum Unternehmen (u.a. Kontaktdaten, Zahl der Mitarbeitenden, Besitz- und Beteiligungsverhältnisse),
    • Informationen zu bisherigen bzw.weiteren beantragten Förderungen (u.a bereits bewilligte und / oder weiterhin beantragte De-minimis-Beihilfen),
    • Informationen zum geplanten Investitionsvorhaben (siehe „Wie ist der Digitalisierungsplan zu erstellen?“),
    • Informationen zu den geplanten Investitionen (Angebot(e) externer Anbieter / Dienstleister u.a. Name des externen Anbieters, Bezeichnung der Investitionsgegenstände / -leistungen, Höhe der Ausgaben),
    • Informationen zum Eigenanteil des Antragstellenden (ggfs. Nutzung von Kredit- und Beteiligungsprogrammen).
  • Antragssteller wird durch verschiedene Themenblöcke geführt:
    • Wahl der Antragsform
    • Kontaktdaten des Antragstellenden (Projektleitung / bevollmächtigte Person; Geschäftsführung)
    • Unternehmensdaten
    • Digitalisierungsplan
    • Finanzierungsplan

Unter dem Punkt “ Digitalisierungsplan“ müssen die mit Investitionen verbundenen Verbesserungen nachvollziehbar dargestellt werden, z.B. wie Organisation effizienter gestaltet wird/It-Sicherheit im Unternehmen erhöht wird.

Förderart?
  • nicht-rückzahlbarer Zuschuss 
  • Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung
nicht förderfähig?
  • Investitionen:
    • Beratungsleistungen, v.a. zur Erstellung d. Digitalisierungsplans
    • Standard-Hardware, -Software ohne direkten Bezug zu Digitalisierungsvorhaben
    • Ersatz & Routine-Investitionen +  Software-Updates ohne grundlegend neue funktionen
    •  Erstmalige Grundausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie
    • Zusatzausgaben wie z.B. Personal-, Verwaltungs- und Reiseausgaben des antragstellenden Unternehmens
    • Leistungen von Unternehmen, die mit dem antragstellenden Unternehmen verbunden sind – z.B. in einem Konzern der als Tochterunternehmen;
    • Einsatz von eigenen Entwicklungskapazitäten für Innovationen des antragstellenden Unter-nehmens.
    • Beratungsleistungen, insbesondere zur Erstellung des Digitalisierungsplans.
  • Unternehmen
    • Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung;
    • Gemeinnützige Unternehmen;
    • Unternehmen des öffentlichen Rechts und Religionsgemeinschaften sowie deren Beteiligungen;
    • Unternehmen in Gründung;
    • Vereine
    • Stiftungen;
    • Insolvente Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten (VO (EU) Nr. 651/2014).
Startups?
  • förderfähig, wenn:
    • Gründungsphase abgeschlossen
    • Rechtsform gewählt
    • Eintragung ins Handelsregister abgeschlossen
    • 1. Jahresabschluss vorliegt
  • nicht förderfähig, wenn:
    • Rechtsform „Unternehmen in Gründung“ 
Verhältnis zu "go-digital"?
  • aufeinander aufbauend
  • Konkret:
    • go-digital = geförderte Beratung
    • digital jetzt = geförderte Implementierung d. Software/Hardware + Qualifizierung der Mitarbeiter
    • go-digital + digital jetzt = Gesamtförderung
  • Aber! Hier kann die Implementierung nur durch Digital Jetzt gefördert werden, wenn sie nicht schon über go-digital gefördert wurde. (Wichtig: Keine Doppelförderungen möglich) 
Kombination mit sonstigen Förderprogrammen
  • Prinzipiell nicht möglich, zumindest nicht für denselben Fördergegenstand (Grundregel: keine Doppel.Förderung)
  • Aber: Eigenanteil kann evtl. bezuschusst werden
    • z.B. Investition über 60.000 € geplant; Digital Jetzt 
Antragsverfahren
  • per Zufallsverfahren: am 15. jedes Monats wird die Antragskontingente unter allen registrierten Unternehmen zugewiesen bis die verfügbaren Mittel erschöpft sind
  • die von den gewählten Unternehmen eingereichten Anträge werden dann geprüft und gemäß Förderrichtlinie bewilligt. Zufällig gewählt werden also die “ Kandidaten“, deren Anträge in Betracht gezogen werden, und nicht die einzelnen Anträge selbst oder gar Bewilligungen
  • nicht-ausgewählte Unternehmen können im Folgemonat erneut teilnehmen. Eine neue Registrierung und Dateneingabe ist dazu nicht nötig, die Teilnahme muss lediglich aktiv bestätigt werden.
Wann erfolgt die Auszahlung?
  • nach Projektabschluss muss Verwendungsnachweuis eingereicht werden
  • Einreichungsfrist: nach Projektabschluss bzw. Ende der Vorhabenslaufzeit innerhalb von 2 Monaten beim DLR Projektträger
  • Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Prüfung des Nachweises 
Wie oft beantragbar?
  • Prinzipiell kein Limit für förderfähige Vorhaben pro Unternehmen 
  • Regelungen für Folgeanträge:
    • erst nach Beendigung des laufenden Vorhabens und nach der abschließenden Prüfung des Verwendungsnachweises. Konkret: Sobald Sie die Prüfungsmitteilung erhalten haben. 
    • mehrere parallel laufende Anträge nicht möglich 
Für wen?
  • „Jungunternehmen“, d.h. Unternehmen mit max. 2 Jahren Marktaktivität
  • „Bestandsunternehmen“, d.h. Unternehmen ab dem 3. Jahr nach Gründung*
  •  „Unternehmen in Schwierigkeiten“, d.h. Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden 

mit

  • Sitz in Deutschland 
  • Entsprechung der EU-Mittelstandsdefinition für KMU

Definition von „Unternehmen in Schwierigkeiten“ gemäß der “ Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) „:

20a) Im Falle von Gesellschaften mit beschränkter Haftung: Mehr als die Hälfte des gezeichneten Stammkapitals ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. Dies ist der Fall, wenn sich nach Abzug der aufgelaufenen Verluste von den Rücklagen (und allen sonstigen Elementen, die im Allgemeinen den Eigenmitteln des Unternehmens zugerechnet werden) ein negativer kumulativer Betrag ergibt, der mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals entspricht.

20b) Im Falle von Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft haften: Mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen.

*Gründungsdatum: Tag der Gewerbeanmeldung bzw. des Handelsregisterauszugs, bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt

 

Für wen nicht?
  • Unternehmen/Freiberufler, aus den Bereichen Unternehmens-, Wirtschaftsberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung oder Steuerberatung bzw. als Rechtsanwalt, Notar, Insolvenzverwalter ähnlichen beratenden/schulenden Tätigkeitsfeldern.
  • Unternehmenin mit laufenden Insolvenzverfahren oder mit den notwendigen Vorraussetzungen für die Eröffung eines Insolvenzverfahrens
  • Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder deren Eigenbetriebe
  • Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine & Stiftungen.
  • Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, Fischerei & Auquakultur
Für was?

Allgemeine Beratungen

Beratungsdienstleistungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen & organisatorischen Fragen d. Unternehmensführung.

Spezielle Beratungen, die

  • von Beratungsunternehmen, die von Frauen geführt werden.
  • von Beratungsunternehmen, die von Migranten/-innen geführt werden.
  • von Beratungsunternehmen, die von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden.
  • zur betrieblichen Integration von Mitarbeiter*innen mit Migrationshintergrund beitragen.
  • zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiter*innen mit Behinderung beitragen.
  • zur Fachkräftegewinnung & -sicherung beitragen.
  • zur Gleichstellung & besseren Vereinbarkeit von Familie & Beruf beitragen.
  • zur alterngerechten Arbeitsgestaltung beitragen.
  • zur Nachhaltigkeit & zum Umweltschutz beitragen.

Für Unternehmen in Schwierigkeiten

Förderung für Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit

  • weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung

Sonderregel für Bestandsunternehmen 

  • dürfen nicht mehr als 5 Beratungstage in Anspruch nehmen; müssen nicht direkt aufeinander folgen
  • Berichterstellung & Reisezeiten außerhalb des Zeitrahmens möglich
  • Begrenzung gilt nicht für Jungunternehmen & Unternehmen in Schwierigkeiten:
    • Beratungsnmaßnahme über den gesamten Förderzeitraum (max. 6 Monate) durchführbar 

Die Maßnahmen müssen jeweils als Einzelberatungen durchgeführt werden, Seminare & Workshops werden also nicht berücksichtigt. Die Beratungsleistungen  müssen jeweils vom Berater in einem schriftlichen Bericht dokumentiert und von Berater & Beratungsempfänger unterzeichnet werden.

Für was nicht?

Beratungen, die 

  • ganz/teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen finanziert werden (gilt auch für Mittel der Strukturfonds & EFS)
  • Vermittlungsmaßnahmen beinhalten bzw. deren Ziel der Erwerb von Waren/Dienstleistungen ist, die von den Berater*innen selbst vertrieben werden
  • hauptsächlich gutachterliche Stellungnahmen beinhalten
  • Verkauf/Vertrieb  von Gütern/Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen & sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entsprechenden Marketings beinhalten
  • ethisch-moralisch nicht vertretbare oder gegen Recht und Ordnung verstoßende beinhalten
Welche Berater sind zulässig?
  • ausschließlich selbständige Berater*innen mit >50% d. Umsatz aus Beratungstätigkeit zulassungsberechtigt
  • müssen über erforderliche Fähigkeiten verfügen & Qualitätsnachweis über Planung, Durchführung, Überprüfung & Umsetzung der Arbeits- & Organisationsabläufe erbringen
  • Nachweise über Beratereigenschaft/selbständige Tätigkeit, Lebensläufe der Verantwortlichen & der angestellten Berater*innen & Qualitätsnachweis hochladen
Antragstellung
  • Jungunternehmen & Unternehmen in Schwierigkeiten:
    • Zuerst kostenloses Informationsgespräch mit regionalem Ansprechpartner 
    • max. 3 Monate zwischen Gespräch und ANtragstellung
  • Bestandsunternehmen: 
    • Informationsgespräch freiwillig möglich 
  • Auswahl des regionalen Ansprechpartner wird vom Unternehmen selbst vorgenommen
    • Wahl aus registrierten regionalen Ansprechpartnern bei der entsprechenden Leitstelle 
  • Anträge auf Zuschüsse für Beratungskosten nur online über BAFA-Antragsplattform möglich 
  • Antragssteller & Zuwendungsempfänger ist das beratende Unternehmen
  • Leitstelle & BAFA: Prüfung der formalen Fördervoraussetzungen & Vorliegen der notwendigen Beratereigenschaft des gewählten Beraters gemäß der Richtlinie 
  • unverbindliche Mitteilung d. Ergebnis, d. Förderbedingungen & Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis an Unternehmen 
  • Erst nach Erhalt d. Mitteilung Beratungsbeginn zulässig, sonst: kein Zuschuss möglich!
  • rückwirkende Förderung ausgeschlossen
Erforderliche Nachweise

Unterlagen müssen spätestens nach 6 Monaten nach Erhalt des Informationsschreibensbei der Leitstelle elektronisch vorgelegt werden. 

  • Ausgefülltes & vom Antragstellenden eigenhändig unterschriebenes Verwendungsnachweisformular
  • Vom Antragstellenden ausgefülltes & unterschriebenes Formular zur EUKMU & EUKMU & De-minimis Erklärung
  • Das Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners über die Führung des Informationsgesprächs (nur bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten)
  • Beratungsbericht
  • Rechnung des Beratungsunternehmens
  • Kontoauszug des Antragstellenden über die Zahlung des Honorars
Höhe/Bemessung?
Unternehmensart

Bemessungs-

grundlage

Region Fördersatz maximaler Zuschuss
Jungunternehmen mit max. 2 Jahren Marktaktivität  4.000 € neue Bundes-länder (ohne Berlin und ohne Region Leipzig) 80% 3.200 €
Region Lüneburg 60% 2.400 €
alte Bundes-länder (ohne Region Lüneburg)
mit Berlin und Region Leipzig
50% 2.000 €
Bestands-unternehmen  ab dem 3. Jahr nach Gründung 3.000 € neue Bundes-länder (ohne Berlin und ohne Region Leipzig) 80% 2.400 €
Region Lüneburg 60% 1.800 €
alte Bundes-länder (ohne Region Lüneburg)
mit Berlin und Region Leipzig
50% 1.500 €
Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 € alle Standorte 90% 2.700 €

 

 

 

Für wen?

Unternehmen (inkl. Handwerk) mit 

  • Standort/Niederlassung in Deutschland 
  • max. 99 Beschäftigten
  • max. 20 Mio. € Jahresumsatz/Jahresbilanzsumme

Nicht förderfähig:

  • Landwirtschaft & Fischerei
Für was?

Externe Management- & Beratungsleistungen zur Vorbereitung & Durchführung von Produkt- &  technischen Verfahrensinnovationen. Entsprechende Leistungen sind von ausschließlich autorisierten Beratungsunternehmen zulässig.

Leistungsstufe 1: Potenzialanalyse

  • Stärken-Schwächen-Profil des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt,
  • Vorprüfung der Marktfähigkeit des Innovationsvorhabens,
  • voraussichtlichen Kapazitätsbedarf bei Erstellung eines Realisierungskonzeptes,
  • Finanzierungsplan aufstellen, öffentliche Förderprogramme einbeziehen,
  • Abschätzung der Erfolgsaussichten. 

Leistungsstufe 2: Realisierungskonzept

Nach der Potenzialanalyse können Vertiefungsberatungen folgen. Sind dem Beratungsunternehmen das zu beratende Unternehmen und das geplante Innovationsvorhaben bereits bekannt, kannen die Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes ohne vorherige Potenzialanalyse erfolgen.

Das Realisierungskonzept

  • Technologiebewertung auf der Grundlage von Markteinschätzungen und Marktanalysen,
  • Ermittlung eines geeigneten externen Technologiegebers,
  • Erarbeitung des Realisierungskonzeptes,
  • Kooperationsanbahnung zwischen zu beratendem Unternehmen und gegebenenfalls externem Technologiegeber,
  • Einbeziehung öffentlicher Förderprogramme zur Finanzierung des Innovationsvorhabens,
  • Begleitung des Unternehmens bei erforderlichen Gesprächen insbesondere mit Banken oder Venture-Capital-Gesellschaften. 
  • Kreativworkshop
  • Befähigung des beratenen Unternehmens zu Auf- bzw. Ausbau eines Innovationsmanagements
Höhe?
  • max. 50% der förderfähigen Ausgaben 
  • nur für  Dienstleistungen von autorisierten externen Beratungsunternehmen möglich 
  • Förderung erfolgt in 2 Leistungsstufen:
    • Potenzialanalyse mit max. 10 Tageswerke bzw. max. Wert von 5.500 €
    •  Realisierungskonzept mit max. 25 Tageswerke bzw. Wert max. 13.750 € 
  • förderfähige Ausgaben für einen Beratertag Ausgaben bis zu 1.100 Euro je Tagewerk 
  • Unsatzsteuer ist nicht förderfähig

Wir bieten alle Dienstleistungen, die für eine effiziente und
robuste Unternehmens-IT-Infrastruktur nötig sind

Die bundesweiten Förderungen im Überblick

Bayern

Berlin

Baden-Württemberg

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Die Zuschüsse & Kredite der Länder

Bayern

Digitalbonus

Für wen?

  • KMUs mit Betriebsstätte im Freistaat Bayern (geförderte Maßnahme muss in selbiger Betriebsstätte eingesetzt werden)
  • weniger als 50 Mitarbeiter
  • Jahresumsatz/Jahresbilanzsumme von max. 10 Mio €

Für wen nicht?

  • Unternehmen mit laufenden Insolvenzverfahren
  • Unternehmen, die die rechtlichen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Gläubigerantrag erfüllen
  • Krankenhäuser, Kliniken, Medizinische Versorgungszentren, Sanatorien o. ä. Einrichtungen sowie Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur, Fischerei (Ausnahme: Verarbeitung/Vermarktung)

Wie hoch?

  • Digitalbonus ‚Standard‘
    • max. 50% Fördersatz
    • max. 10.000€ Zuschuss
  • Digitalbonus ‚Plus‘
    • max. 50% Fördersatz
    • max. 50.000€ Zuschuss

Für was?

Generell:

  • Verbesserung von bestehenden Produkten, Prozessen & Dienstleistungen, wenn digitale Systeme erstmals eingesetzt werden oder der bestehende Digitalisierungsgrad auf neuesten Stand erhöht wird.
  • Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in Form von unternehmensspezifischen Lösungen & entsprechende Anpassungen einer Standardlösung
  • Maßnahmen zum Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems, insofern am Ende ein Zertifikat erreicht wird (z.B. nach ISO 27001)
  • Ausgaben für Leistungen externer Anbieter einschließlich der zur Umsetzung notwendigen Hard- und Software
  • Investitionen in digitale Technologien & damit verbundene unternehmensinterne Prozesse & Änderungen, insbesondere Hard- & Software, die interne & externe Unternehmensvernetzung fördert, z.B. unter folgenden Aspekten:
    • Industrie 4.0
    • datengetriebene Geschäftsmodelle
    • Warenwirtschaftssysteme
    • Künstliche Intelligenz (KI)
    • Cloud-Anwendungen
    • Sensorik 
    • IT-Sicherheit

Spezifisch in den 2 Fördervarianten: 

  • Digitalbonus Standard
    • Optimierung von Unternehmensprozessen
    • z.B. durch ERP-, CRM-, Dokumentenmanagement-, Warenwirtschaftssysteme- etc.
  • Digitalbonus Plus
    • Investition muss Innovationscharakter haben, z.B.:
      • neues, innovatives Geschäftsmodell,
      • Bedienung neuer Märkte,
      • mit digitalem Produkt/Dienstleistung Neuland betreten

Was nicht?

  • bereits begonnene Maßnahmen, d.h.  rechtsverbindliche Bestellung wurde bereits getätigt bzw. Auftrag zur Dienstleistungserbringung wurde bereits erteilt (auch mündlich)
  •   Ausgaben  für Standard-Webseiten & Standard-Webshops
  • Standard-Online-Marketing-Maßnahmen
  • Erwerb von Standard-Software & Standard-Hardware 
  • Server-Hardware inkl. Betriebssystem im Bereich der IT-Sicherheit
  • Ersatzbeschaffungen
  • Geräte, Anlagen und Maschinen inklusive zugehöriger Software (z. B. Produktionsanlagen), bei den Automatisierung von analogen Prozessen, statt digitale Weiterverarbeitung der Daten im Vordergrund steht
  • Maßnahmen, für die  gesetzliche Verpflichtung besteht
  • konkrete Maßnahmen im Rahmen einer Beratung, Planung oder Strukturierung des Projekts (Projektbegleitung) 
  • Lösungen, die gegen Entgelt in anderen Unternehmen zum Einsatz kommen
  • Maßnahmen, die über Mietkauf oder Leasing finanziert werden
  • Personal-, Verwaltungs- & Reiseausgaben sowie eigene Entwicklungskapazitäten des Antragstellers,
  •  zuwendungsfähigen Ausgaben unter 4.000 Euro
  • IT-Sicherheitsbeauftragte & Datenschutzbeauftragte
  • Im Bewilligungszeitraum anfallende Lizenzkosten & Systemservicegebühren, die einen Zeitraum von max. 18 Monaten überschreiten (Angebot muss vom IT-Dienstleister entsprechend auf 18 Monate aufgeschlüsselt werden)

 

Kombinierbarkeit

  • Wichtig: Grundsätzlich keine Doppelförderung zugelassen! Maßnahmen, die bereits durch andere Programme (Bund, Länder, EU) gefördert werden, sind nicht förderfähig
  • Standard & Plus sind nicht miteinander kombinierbar
  • Kombinierbar mit dem Digitalkredit

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des  Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie bzw. in der Förderrichtlinie des Programms 

Innovationskredit 4.0

Für wen?

  • KMUs
  • Freiberufler, die KMU-Kriterien der EU erfüllen
  • Neu gegründete Unternehmen

Wie hoch?

  • max 100% der förderfähigen Kosten
  • mind. 25.000€
  • max. 7,5 Mio. €

Für was?

  • Innovations- und Digitalisierungsvorhaben und die Entwicklung und Einführung innovativer Geschäftsmodel
  • Beschleunigung der Digitalisierung im Unternehmen
  • Betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung
  • Konkrete Beispiele förderfähiger Vorhaben:
    • Integration von CRM-Systemen an das MES (Manufacturing Execution System; Digitale Kundenschnittstelle)
    • Vollumfängliche Vernetzung der Enterprise Resource Planning (ERP)- und Produktionssysteme (Machine-to-machine-communication)
    •  Aufwendungen für die Digitalisierung der Wertschöpfungskette; Integration digitaler Workflows mit Lieferanten und Kunden
    • Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie
    • Initialisierungsaufwand für die Nutzung von Cloudtechnologie

Für was nicht?

  • Betriebsübernahmen
  • Umschuldungen
  • Vorhaben im Ausland

Kombinierbarkeit

  • Kombinierbar mit KfW-Förderzuschuss
  • Kombinierbar mit allen öffentlichen Finanzierungshilfen, solang die Beihilfeobergrenzen>> der EU nicht überschritten werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der LfA Förderbank Bayern  bzw.  im entsprechenden Infoblatt 

Berlin

Berlin Mittelstand 4.0

Für wen?

  • Start-ups
  • KMUs
  • größere Mittelständler ( weniger als 3000 Beschäftigte)
  • Freiberufler

Für wen nicht?

  • Land- & Forstwirtschaft
  • Aquakultur & Fischerei
  • Eisen- & Stahlindustrie
  • Baugewerbe
  • Gastronomie & Hotellerie
  • Einzelhandel (es sei denn Versandhandel)

Höhe/Konditionen?

  • zinsverbilligtes Darlehen 2-6 Mio €
  • 60% Haftungsfreistellung d. Hausbank durch die IBB
  • flexible Laufzeit: zw. 3-10 Jahre
  • Tilgung: vierteljährig & nachschüssig
  • 100% Auszahlung

Für was?

  • Errichtungs- & Erweiterungsinvestitionen
  • dazugehörige Betriebsmittel & anteilige Lohnkosten
  • Industrie 4.0: sonstige Vorhaben bezüglich IT-Lösungen & Digitalisierung von Produktion/Service

Antragsstellung

  • Antragstellung bei Hausbank
  • Hausbank entscheidet über Kreditvergabe gemäß Bonitäts- & Besicherungsprüfung
  • 2. Bonitätsprüfung durch Investitionsbank Berlin (IBB)

 

Kombinierbarkeit?

  • Kombination mit Förderung aus „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ oder einer „Landesbürgschaft“ für dasselbe Projekt nicht möglich.
  • Kombination mit sonstigen Förderungen: möglich gemäß der beihilfrechtlichen Obergrenzen

Weitere Informationen finden SIe auf der offiziellen Website der Investitionsbank Berlin

Hier finden Sie eine Checkliste für die Antragstellung sowie das entsprechende Antragsformular

Digitalprämie Berlin

Für wen?

  • KMUs mit
    • Betriebssitz/Betriebstätte in Berlin
    • max. 249 Beschäftigten
  • Berliner Soloselbstständige & hauptberufliche Freiberufler ohne Angestellte
    • mind. 26.000 € Einkommen/Jahr aus aktueller Tätigkeit
    • Gründung vor dem 31.12.2019

Wie hoch?

Förderung in 2 Modulen

  • Digitalprämie Basic
    • für Soloselbständige & KMUs + max. 10 Beschäftigte
    • Förderungshöhe max. 7000 € bzw. 50% der förderfähigern Ausgaben
  • Digitalprämie Plus
    • KMUs mit 10,5 – 249 Beschäftigten
    • Förderungshöhe max. 17.000 €  bzw. 50% der förderfähigen Ausgaben

Für was?

  • Digitale Prozesse bezüglich Arbeit, Produktion & Management, z.B.
    • Digitale Lohnbuchhaltung
    • Digitales Warenwirtschaftssystem
    • Digitales Kassensystem
  • Einführung/Verbesserung IT-Sicherhei, z.B.
    • IT-Sicherheitsinfrastruktur
    • Digitale Datenlagerung und -sicherung
  • Digitale Beratung & Qualifizierung, z.B.
    • Beratungs-Dienstleistungen bezüglich Projektumsetzung & Implementierung
    • Workshops zur Geschäftsmodell-Digitalisierung
    • Fortbildung zur betrieblichen IT-Sicherheit

Beachte: Weiterbildungsanbieter müssen Qualifizierung durch Zertifizierung gemäß ISO 27001, Akkreditierung gemäß AZAV 18 oder „go-digital“ Zertifizerung vorweisen können.

Antragsstellung?

Sonstige Regelungen 

  • durch die Förderung mitfinanzierte Anschaffungen  müssen in Berliner Niederlassung eingesetzt werden
  • alle Anschaffungen müssen mind. 2 Jahre nach Vorhabensabschluss in Betriebsstätte verbleiben
  • Förderung wird pro Unternehmen immer nur einmal gewährt
  • max. 10 Maßnahmen pro Antrag förderfähig
  • Anbieter von Beratungsdienstleistungen müssen Normen & Standards des BSI IT-Grundschutz anerkennen.
  • max. Tagessatz für beratungsdienstleister 1000 €
  • Antragsteller muss Kontoinhaber sein
  • Kontoführung ausschließlich in Deutschland

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Investitionsbank Berlin.

Baden-Württemberg

Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante

Für wen?

  • mittelständische Unternehmen mit
    • max. 500 Beschäftigten
    • max. 500 Mio. € Jahresumsatz
    • Investitionsvorhaben in Baden-Württemberg

Für wen nicht?

  • Unternehmen, an denen andere Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten beteiligt sind
  • Unternehmen, an denen eine öffentliche Stelle zu 25% oder mehr beteiligt ist
  • Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Beihilferechts
  • Unternehmen, die in der Primärproduktion im Bereich der Land- & Forstwirtschaft, Fischerei & Aquakultur tätig sind
  •  Unternehmen, die bereits zuvor eine Digitalisierungsprämie erhalten haben und für die die festsetzungen des Tilgungszuschusses (bei Darlehen) bzw. die Vollauszahlung des Zuschusses noch weniger als ein Jahr zurückliegt

Wie Hoch?

  • Zu Beachten: Vorhaben mit zuwendungsfähigen Ausgaben von
    weniger als 10.000 und von mehr als 120.000 Euro
    werden nicht gefördert.
Zuwendungsfähige
Ausgaben
Stand: 01.02.2021
Höhe des Zuschusses vom
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Wohnungsbau BadenWürttemberg
10.000 € – einschließlich 50.000 € 6.000 €,
max. 50 % der
zuwendungsfähigen Ausgaben
> 50.000 € – einschließlich 120.000 € 12 % der zuwendungsfähigen
Ausgaben,
max. 12.000 €

Für Was?

  • Digitalisierung von Produktion & Verfahren
    • z.B. Vernetzung der ERP- & Produktionssysteme
    • z.B. Digitalisierung der Wertschöpfungskette – Integration digitaler Workflows mit Lieferanten und Kunden (e-commerce / e-procurement)
  • Digitalisierung von Produkten & Dienstleistungen
  • Strategie & Organisation
    • Einführung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie
    • Initialisierung der Nutzung von Cloudtechnologie
  • Kosten für Hard- & Software & damit verbundene Dienstleistungen & Schulungen
  • Erhöhung der Informations- & Kommunikationstechnik-Sicherheit
  • Migration bisheriger Daten & Portierung von Softwarekomponenten
    auf neue digitale Systeme + die notwendigen Schulungen der Mitarbeiter*innen durch
    externe Anbieter.
  • Lizenz- und Systemservicegebühren für max. 12 Monate
  • Schulungskosten bis zu 50 % der Kosten für Hard- und Software (einschließlich Lizenz- und Systemservicegebühren) sowie den damit verbundenen Dienstleistungen gefördert.

Für was nicht?

  • Vorhaben mit weniger als 10.000€ bzw mehr als 120.000€ förderfähiger Kosten
  • reine Ersatzbeschaffungen für bereits bestehende Systeme ohne Digitalisierungsfortschritt
  • Beschaffung von Standard-Hardware als Grundausstattung (z.B. PCs, Notebooks, Tablets, Smartphones, Drucker)
  • Eigenleistungen und Personalkosten des geförderten Unternehmens
  • Aufgrund rechtlicher Verpflichtungen angeschaffte Systeme
  • gängige Online-Marketing-Maßnahmen (wie zum
    Beispiel Suchmaschinenoptimierung)
  • Schulungen ohne direkten Bezug zu den oben genannten förderfähigen Vorhaben
  • Erstellung/Optimierung einer Website zur
    reinen Unternehmens- oder Produktdarstellung
    (also ohne Verknüpfung mit den betrieblichen Abläufen)
  • Projekte, für die bereits Aufträge vergeben wurden

Kombinierbarkeit

  • Keine Doppelförderung! Kombination mit anderen öffentlichen Förderprogrammen (Länder, Bund, EU) für die gleichen förderfähigen Kosten ausgeschlossen

Antragstellung? 

  • bei Bewilligungsstelle: Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank (L-Bank)
  • Antragstellung muss schriftlich vor Vorhabensbeginn erfolgen; Vorhabensbeginn heißt Eingehen der ersten finanziell bindenden Verpflichtung, die sich auf die zu fördernden
    Vorhaben beziehen (zum Beispiel Abschluss von Verträgen, Vergabe von Aufträgen

Weitere Informationen und alle nötigen Unterlagen zur Antragstellung finden Sie auf der offiziellen Website der  Staatsbank für Baden-Württemberg.

Digitalisierungsprämie Plus - Darlehensvariante

Für wen?

  • mittelständische Unternehmen mit
    • max. 500 Beschäftigten
    • max. 500 Mio. € Jahresumsatz
    • Investitionsvorhaben in Baden-Württemberg

Für wen nicht?

  • Unternehmen, an denen andere Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten beteiligt sind
  • Unternehmen, an denen eine öffentliche Stelle zu 25% oder mehr beteiligt ist
  • Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Beihilferechts
  • Unternehmen, die in der Primärproduktion im Bereich der Land- & Forstwirtschaft, Fischerei & Aquakultur tätig sind
  •  Unternehmen, die bereits zuvor eine Digitalisierungsprämie erhalten haben und für die die festsetzungen des Tilgungszuschusses (bei Darlehen) bzw. die Vollauszahlung des Zuschusses noch weniger als ein Jahr zurückliegt
  • Unternehmen mit einem Gruppenumsatz über 500 Mio. €

Für was?

  • Digitalisierung von Produktion & Verfahren
    • z.B. Vernetzung der ERP- & Produktionssysteme
    • z.B. Digitalisierung der Wertschöpfungskette – Integration digitaler Workflows mit Lieferanten und Kunden (e-commerce / e-procurement)
  • Digitalisierung von Produkten & Dienstleistungen
  • Strategie & Organisation
    • Einführung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie
    • Initialisierung der Nutzung von Cloudtechnologie
  • Kosten für Hard- & Software & damit verbundene Dienstleistungen & Schulungen
  • Erhöhung der Informations- & Kommunikationstechnik-Sicherheit
  • Migration bisheriger Daten & Portierung von Softwarekomponenten
    auf neue digitale Systeme + die notwendigen Schulungen der Mitarbeiter*innen durch
    externe Anbieter.
  • Lizenz- und Systemservicegebühren für max. 12 Monate
  • Schulungskosten bis zu 50 % der Kosten für Hard- und Software (einschließlich Lizenz- und Systemservicegebühren) sowie den damit verbundenen Dienstleistungen gefördert.

Für was nicht?

  • Vorhaben mit weniger als 10.000€ bzw mehr als 120.000€ förderfähiger Kosten
  • reine Ersatzbeschaffungen für bereits bestehende Systeme ohne Digitalisierungsfortschritt
  • Beschaffung von Standard-Hardware als Grundausstattung (z.B. PCs, Notebooks, Tablets, Smartphones, Drucker)
  • Eigenleistungen und Personalkosten des geförderten Unternehmens
  • Aufgrund rechtlicher Verpflichtungen angeschaffte Systeme
  • gängige Online-Marketing-Maßnahmen (wie zum
    Beispiel Suchmaschinenoptimierung)
  • Schulungen ohne direkten Bezug zu den oben genannten förderfähigen Vorhaben
  • Erstellung/Optimierung einer Website zur
    reinen Unternehmens- oder Produktdarstellung
    (also ohne Verknüpfung mit den betrieblichen Abläufen)
  • Projekte, für die bereits Aufträge vergeben wurden

Art der Förderung

  • langfristig zinsverbilligtes Darlehen + Tilgungszuschuss
  • Tilgungszuschuss besteht aus
    • Mitteln des Minsiteriums für Wirtschaft, Arbeit & Wohnungsbau Baden-Württemberg
    • Mittlen der KfW

Höhe?

Stand: 01.02.2021

Darlehensbetrag in € Zuschuss d.
Ministeriums für Wirtschaft,
Arbeit & Wohnungsbau
In % d. Bruttodarlehensbetrags/in €
Zusätzlicher Zuschuss
d. KfW
In % d. Bruttodarlehensbetrag
10.000 –
einschließlich
50.000
6.000 €, max. 50 % 3 %
Über 50.000 12 %, max. 12.000 € 3 %

Förderungsumfang?

  • Finanzierungsanteil: Bis zu 100% der förderfähigen Kosten
  • Min. Bruttodarlehensbetrag: 10.000 €
  • Max. Bruttodarlehensbetrag: 120.000 €

Laufzeitvarianten

  • 5 Jahre, mit 0 oder 1 tilgungsfreien Jahr
  • 7 Jahre, mit 0, 1 oder 2 tilgungsfreien Jahren
  • 10 Jahre, mit 0, 1 oder 2 tilgungsfreien Jahren

Antragstellung?

  • bei Hausbank: wird an die L-Bank weitergeleitet
  • Hausbank erhält Förderkredit; wird in eigenem Namen & auf eigenes Risiko an das Unternehmen ausgezahlt

Kombinierbarkeit?

  • Kombination mit anderen Förderprogrammen wie „Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante“, „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW“ , oder Förderzuschuss der KfW nicht möglich.

Weitere Informationen und alle nötigen Unternlagen zur Antragstellung finden Sie auf der offiziellen Website der  Staatsbank für Baden-Württemberg. 

Innovationsgutschein Hightech Digital

Kommt in  3 Varianten:

  • Innovationsgutschein Hightech Start-up (für Start-ups – jünger als 5 Jahre)
  • Innovationsgutschein Hightech Digital (für KMUs – älter als 5 Jahre)
  • Innovationsgutschein Hightech Mobilität (für KMUs – älter als 5 Jahre)

Für wen?

  • für Start-ups (jünger als 5 Jahre)
  • für KMUs (älter als 5 Jahre)
  • max. 100 Beschäftigte
  • max. 20 Mio. € Umsatz/ Bilanzsumme
  • Hauptsitz in Baden-Württemberg
  • Sonderfall: Bei Projektumsetzung mit Start-up als FuE-Dienstleister
    • max. 250 Beschäftigte
    • max. 50 Mio. € Umsatz bzw. 43 Mio.. € Bilanzsumme
  • pro Antragsteller (direkter Zuschussempfänger + alle verbundenen Unternehmen) max. 2 Innovationsgutscheie Hightech Digital zu vergeben

Allgemeines:

  • technologiespezifisch – für besonders anspruchsvolle Innovationsvorhaben  im Bereich
    • Lösungen für digitale Transformation von Geschäftsmodellen
    • Entwicklung von Lösungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0
    • Vernetzte Systeme und Prozesse
    • Internet der Dinge
    • Smart Services
    • Hochflexible Automatisierung
    • Big-Data Projekte
    • Simulationsmodelle
    • Virtual und Augmented Reality
    • Embedded Systems

Achtung: Kauf von Hard-Software ist zwar als nicht förderfähig aufgelistet, vernetzte Systeme & Prozesse hingegen schon. Somit könnte ein ERP-Projekt unter Umständen als föderfähig eingestuft werden, wenn Vorhaben & Wirtschaftlichkeit sowie unternehmensspezifische Anpassungen & Integrationen als innovativer Fortschritt für das Unternehmen deutlich im Antrag herausgearbeitet werden.

Förderfähige Kosten

  • umfasst ausschließlich Kosten, für erbrachte Leistungen von externen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, zu denen zählen:
    • privatwirtschaftliche Anbieter von Entwicklungsdienstleistungen
    • öffentliche & privatwirtschaftliche Institute
      & Gesellschaften der Grundlagenforschung & der angewandten Forschung

Kombinierbarkeit

  • Kombination mit Innovationsgutschein A

 

Wie hoch?

  • max. 20.000 € bzw. max. 50% der Ausgaben
  • Zu beachten: Für Höchstfördersumme Nachweis über mind. 40.000 € förderfähige Nettoausgaben notwendig
  • 10 Monate Bewilligungszeitraum

Für was?

1. Innovationsgutschein Hightech Start-up

Zur Unterstützung umsetzungsorientierter Forschungs- &
Entwicklungstätigkeiten + Materialkosten im Rahmen eines innovativen Vorhabens im Bereich

  • Digitalisierung
  • nachhaltige Mobilität
  • Bio-, MedTech und Pharma
  • Umwelttechnologie

2. Innovationsgutschein Hightech Digital

Zur Unterstützung umsetzungsorientierter FuE-Tätigkeiten + Materialkosten im Zusammenhang mit der Entwicklung & Realisierung von digitalen Produkten & Dienstleistungen im Bereich

  • Digitalisierung

3. Innovationsgutschein Hightech Mobilität

Zur Unterstützung umsetzungsorientierter FuE-Tätigkeiten + Materialkosten im Rahmen der Entwicklung & Realisierung von Technologie- und Prozessinnovationen im
Zusammenhang mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen im Bereich

  • nachhaltige Mobilität

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bzw.  im Infoblatt.

Hier geht’s zur Onlineantragstellung.

Innovationsgutscheine A & B

Für wen?

  • KMU
  • Freiberufler
  • Existenzgründer*innen
  • max. 100 Beschäftigten
  • max. 20 Mio. € Vorjahresumsatz/Vorjahresbilanzsumme (inkl. Partner- & verbundenen Unternehmen)
  • Hauptsitz in Baden-Württemberg

Wie hoch?

  • Innovationsgutschein A
    • max. 2.500€
    • Fördersatz 80%
  • Innovationsgutschein B
    • max. 5.000 €
    • Fördersatz 50%

Für was?

  • Planung, Entwicklung & Umsetzung  innovativer Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren oder deren qualitativer Weiterentwicklung
  • Erbrachte Leistungen von externen FuE-Serviceanbietern
  •  Innovationsgutschein A
    • wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der Entwicklung
      • z.B. Technologie-, Patent- oder Marktrecherchen, Machbarkeits-, Werkstoffs- oder Designstudien
  • Innovationsgutschein B
    • umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zur Ausgestaltung von innovativen Produkten/Dienstleistungen/Verfahren 
      • z.B. Design & Konstruktion, Prototypenbau 

Kombinierbarkeit?

Innovationsgutschein A & B sind miteinander kombinierbar. Ebenso besteht die Möglichkeit Innovationsgutschein A mit Innovationsgutschein Hightech Digital zu kombinieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des  Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Hier geht’s zur Onlineantragstellung.

Innovationsfinanzierung 4.0

zinsverbilligtes Darlehen im Hausbankverfahren mit Tilgungszuschuss

Für wen?

  • Freiberufler
  • KMUs mit
    • max. 249 Beschäftigten
    • max 50 Mio € Vorjahresumsatz/ max. 43 Mio. € Vorbilanzsumme#
    • aktiv am Standort Baden-Württemberg
  • größere Unternehmen mehrheitlich in Privatbesitz mit max. 500 Mio € Vorjahresumsatz

Für was?

  • innovative Vorhaben für Entwicklung neuer/verbesserter Produkte oder Prozesse
  • Anfallende Kosten für Digitalisierungsvorhaben
  • Kapital für Entwicklung/Einführung neuer, innovativer Geschäftsmodelle
  • Kapitalbedarf unabhängig von konkretem Projekt für innovative Unternehmen

Höhe/Konditionen?

  • Kredithöhe: 10.000 € – 5 Mio. €, bei größeren Unternehmen bis 25 Mio. €
  • Laufzeit: : 5, 7 oder 10 Jahre
  • Tilgungsfreie Anlaufjahre: 0 bis 2
  • Sollzinsverbilligung und -bindung: wie Kreditlaufzeit,
    max. 10 Jahre
  • Bereitstellungszinsen: keine
  • Sondertilgung: in den ersten 5 Jahren nach Darlehenszusage ausgeschlossen, danach jederzeit möglich gegen Vorfälligkeitsentschädigung
  • Tilgungszuschuss:
    • für KMUs
      • 4,0% des Kreditvolumens – Schwerpunkt Innovative Vorhaben 6 Digitalisierungsvorhaben
      • 5,0% des Kreditvolumens – Schwerpunkt innovative Geschäftsmodelle
      • 3,0 % des Kreditvolumens – Schwerpunkt innovative Unternehmen
    • für größere Unternehmen
      • 3,0% des Kreditvolumens in allen 4 Schwerpunkten

Kombinierbarkeit

Nicht kombinierbar mit den Förderzuschüssen der KfW.

Weitere Informationen und die entsprechenden Antragsunterlagen finden Sie auf der offiziellen Website der  Staatsbank für Baden-Württemberg.

Wachstumsfinanzierung

Förderdarlehen im Hausbankverfahren

Für wen?

  • Freiberufler
  • KMUs mit
  • max. 249 Beschäftigten
  • max. 50 Mio. € bzw. Bilanzsumme von max. 43. Mio €
  • mind. 5 Jahre Markttätigkeit
  • Investitionsziel in Baden-Württemberg

Für was?

  • Unternehmenserweiterung, -modernisierung, -rationalisierung,-umstrukturierung
  • Standortverlagerung
  • Unternehmenskauf
  • Investitionskosten, Warenlager oder Betriebsmittel

Für was nicht?

  • Existenzgründungen

Höhe/Konditionen?

  • Kredithöhe: 10.000 bis 5 Mio. €
  • Kreditlaufzeit: 5, 8, 10, 15 oder 20 Jahre | tilgungsfrei 0 bis 3
  • Sollzinsbindung: wie Kreditlaufzeit, max. 10 Jahre
  • Bereitstellungszinsen: 12 Monate frei, danach 0,15 % pro Monat auf noch nicht ausgezahlte Beträge
  • Sondertilgung: jederzeit möglich gegen Vorfälligkeitsentschädigung

Zusätzlich:

Bei nicht mehr zu unterbietendem allgemeinem Zinsniveau  – Tilgungszuschuss

  • reduziert Restkapital &  verkürzt Darlehenslaufzeit
  • Festsetzung ca. 6 Monate nach Vollauszahlung auf basis des ausgezahlten Bruttodarlehensbetrags

Bsp.

Zusagedatum Tilgungszuschuss in % d. Darlehensberags
13.01.2020 0,0
01.10.2019–12.01.2020
1,0
bis 30.09.2019
0,0

 

 

Weitere Informationen und die entsprechenden Antragsunterlagen finden Sie auf der offiziellen Website der  Staatsbank für Baden-Württemberg. 

Brandenburg

Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG-Digital)

Ziel?

  • Stärkung de.Innovationsfähigkeit von KMUs durch:
    • Technologie- & Wissenstransfer – Forschungseinrichtungen zu Unternehmen (BIG-Transfer)
    • Forschungs- & Entwicklungsvorhaben mit wirtschaftlicher Zielsetzung (BIG-FuE) 
    •  Vorbereitung & Umsetzung von Digitalisierungsprozessen (BIG-Digital)
    • Zugang zur EU-Förderung (BIG-EU)

Für wen?

  • KMUs + Handwerksbetriebe mit
    • Sitz/Betriebsstätte in Brandenburg
  • Achtung:
    • Bei Fördertatbeständen BIG-Transfer, BIG-EU, BIG-FuE muss zusätzlich förderfähige Tätigkeit nach aktuellen Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW [Glossar]) ausgeübt werden 
    • Gewerbesteuerpflicht vorliegen
    • Bei Fördertatbestand BIG-Digital & einer Förderung mit EFRE muss Primäreffekt nicht erfüllt sein 

Höhe/Konditionen? 

  • kleiner BIG_Transfer
    •  100% Vollfinanzierung
    • max 5.000 €
    • Laufzeit max. 6 Monate
    • nur einmalig beantragbar, bei 1. Kontaktaufnahme zw. Unternehmen & Forschungseinrichtung
  • großer BIG-Transfer
    • 50% Anteilfinanzierung
    • max. 15.000 €
    • Laufzeit max. 6 Monate
    • mehrmals beantragbar, max. einmal innerhalb von 12 Monaten
  • BIG-FuE
    • 50% Anteilfinanzierung
    • max. 100.000 €
    • Laufzeit max. 2 Jahre
    • mehrmals beantragbar, jeweils nach Verwertung der Projektergebnisse aus vorheriger Förderung
  • BIG-Digital: 2 Module – Modul Beratung & Schulung + Modul Implementierung
    • 50% Anteilfinanzierung
    • Modul Beratung & Schulung:
      • max. 50.000 €
      • Laufzeit max. 6 Monate
    • Modul Implementierung:
      • max. 500.000 € 
      • Laufzeit max. 36 Monate
  • BIG-EU
    • 50% Anteilfinanzierung
    • max 8.000 €/ als Leadpartner max. 16.000 €
    • Laufzeit max. 12 Monate

Antragsverfahren?

  • nach bestätigten Beratungsgespräch mit Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH bei der ILB
  • Begutachtung durch Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH

Sonstige Regelungen, bezüglich 

  • BIG-Transfer
    • in der Regel: Finanzierung von Leistungen anerkannter Forschungsanrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen, grundfinanzierte außeruniversitäre Einrichtungen wie Leibnitz-, Helmhotz-, Max-Planck- und Fraunhofer – Institute)
    • in Ausnahmefällen: Finanzierung von Leistungen fachspezifischer Forschungseinrichtungen außerhalb Brandenburgs & Berlins (z.B. Plankrankenhäuser &  Reha-Einrichtungen, wenn Beteiligung an patientenorietierter klinischer Forschung/sozialen Innovationen vorliegt)
  • BIG-FuE
    • Pauschal-Finanzierung von 60% der Personalausgaben für Projektausgaben für eigenes Personal, FuE Fremdleistungen &sonstige Ausgaben möglich 
  • BIG-Digital
    • Modul Beratung: 
      • Finanzierung v. externen Beratungsdienstleistungen durch Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
    • Modul Implementierung
      • Finanzierung v. Projektausgaben für eigenes Personal, projektbezogene Personalnebenkosten (AG-Anteil zur SV) von 15% der direkten Personalausgaben (AN-Brutto), Lieferungen & Leistungen Dritter, Ausgaben für Instrumente, technische Ausrüstungen (einschließlich Installationsleistungen), immaterielle Wirtschaftsgüter + indirekte Ausgaben in Form einer Pauschale von 15 % der direkten Personalausgaben (ANBrutto)
    • Modul Schulung
      • Finanzierung v. externen Schulungsdienstleistungen
  • BIG-EU
    • Finanzierung v. Inanspruchnahme einer Dienstleistungseinrichtung auf Basis eines entsprechenden Angebotes (beachte: Qualifizierung des Dienstleisters muss von Vornherein nachgewiesen werden)

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg bzw. in der Förderrichtlinie des Programms 

Bremen

Beratungsförderungsprogramm zu Digitalisierung & Arbeit 4.0

Für wen?

  • KMUs

Für was? 

Beratungs-Dienstleistungen im Bereich:

  • Digitale Prozessberatung/Prozessmanagement
  • Projektmanagement
  • Change Management
  • Cloud Services
  • Arbeit 4.0
  • Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle
  • IT-Sicherheitskonzepte
  • etc.

Wie hoch?

  • 50% der Kosten bzw max. 5.000€

Sonstiges

Auführung von möglichen Beratungsunternehmen auf Programm-Website, aber keine Beschränkung, d.h. es können auch nichtgelistete Beratungen zum Projekt hinzugezogen werden.

 Weitere Informationen  finden Sie hier.

Hamburg

Hamburg-Kredit Innovation

Zinsverbilligtes Darlehen im Hausbankverfahren

Für wen?

  • nicht-börsennotierte KMUs
  • Startups mit mind 1. vorliegendem vollständigem Jahresabschluss
  • Innovations-Charakter notwendig
  • Erfüllung mind 1 Förderkriterium d. Europäischen Investitionsfonds  

Für was?

  • Digitalisierungsvorhaben
  • Investitionen
  • Betriebsmittel inkl. Warenlager

Höhe/Konditionen

  • max. 100% der förderfähigen Kosten
  • Darlehensbetrag mind. 25.000 € – max. 1,5 Mio. €
  • 100% Auszahlung
  • Laufzeit: max. 10 Jahre + mind. 1 Tilgungsfreijahr
  • fester Zinssatz über gesamte Laufzeit

Antragsstellung

  • Erstberatung bei der IFB Hamburg
  • Beantragung bei Hausbank vor Beginn d. Vorhabens

Sonstige Regelungen

  • bankübliche Darlehens-Besicherung erforderlich
  • Bei Investitionen: Investitionsort Hamburg notwendig
  • Bei Betriebsmitteln: Unternehmenssitz Hamburg notwendig

Weitere Informationen finden Sie auf der offziellen Website der Hamburgischen Investitions- und Förderbank

Hessen

Innovationskredit Hessen

Zinsverbilligtes Darlehen im Hausbankverfahren

Für wen?

  • KMU
  • „Small MidCaps“: mittelstädnische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern
  • Freiberufler
  • Unternehmensgründer

Für wen nicht?

  • börsennotierte Unternehmen mit Schwerpunkt Klonen menschlicher Stammzellen
  • Unternehmen zusätzlicher Branchen u.a. Waffenhandel, Drogen, Alkohol, Pornografie

Höhe/Konditionen

  • bis zu 1005 der förderfähigen Kosten
  • Darlehenhöhe: 100.000€ – 7,5 Mio. €
  • Laufzeit – Betriebsmittelfinanzierung 3 bzw. 5 Jahre
  • Laufzeit – Investitionsfinanzierung: 5,7 bzw. 10 Jahre
  • Tilgung: vierteljährig, 1 – 2 Jahre Tilgungsfreiheit

Für was?

  • Materielle & immaterielle Investitionen sowie Betriebsmittel (umfasst auch Investitionen in Digitalisierungsvorhaben
  • Unternehmensübertragungen von bzw. an innovative Unternehmen

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der  WIBank Hessen bzw. im entsprechenden Infoblatt.

Distr@l-Förderprogramm Digitalisierung stärken – Transfer leben

für wen?

  • KMUs mit Sitz & Vorhabensumsetzung in Hessen
  • eingebundene Partner-Unternehmen/Hochschulen/Forschungseinrichtungen/ Transfergesellschaften

Für was?

  • Modul A – digitale Produktinnovationen
    • Erprobung/Schaffung neuer Produkte/verfahren/Dienstleistung im Breich Digitalisierung
    • Umsetzung digitaler Anwendungen
    • Entwicklung von Prototypen/Systemen/Verfahren
  • Modul B – Digitale Prozessinnovationen
    • Vorhaben zur Anwendung neuer/verbesserter Methode für Produktion
    • Optimierung digitaler Prozesse/ Wertschöpfungsketten (u.a. Änderungen bei angewendeten Techniken, Ausrüstungen oder Software)
    • Prozessumstellungen & digitale Transformation
  • Ausgabenarten
    • Personalausgaben
    • Ausgaben für Verbrauchsmaterial & Betriebsmittel
    • Projektbezogene Instrumente & Ausrüstungen
    • externe Auftragsforschung
    • Beratung

Wie hoch?

  • anteiliger Förderungszuschuss
  • Höhe : von 100.000€ bis max. 500.000€
  • max. 50% der förderfähigen Kosten, aber
    • max. 90% Förderung für Hochschulen/Forschungseinrichtungen mit nicht-wirtschaftlichem
    • bis zu 100% Förderung für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Antragsteller
  • Vorhabenslaufzeit: 12-36 Monate

Antragsverfahren

  • Vor Beginn des Vorhabens
  • Option 1:
    • Einreichung Projektskizze (=Zielstellung+Durchführung+Potentiale d. digitalen Transformation) im Fachreferat D2
    • Skizzenprüfung bezüglich inhaltlichen & formalen Anforderungen
    • Wenn Vorraussetzungen erfüllt, Vorlage bei Beratungsgremium zur Diskussion
    • Bei positivem Ergebnis: Aufforderung zur Antragstellung
    • für Antragstellung – Einreichung Projektbeschreibung (=ausführlichere Darstellung d. Vorhaben+angestrebte Ergebnisse) bei Fachreferat
  • Option 2:
    • Erfordert Durchführung einer Machbarkeitsstudie im Vorfeld
    • Einreichung fertige Machbarkeitsstudie + Projektbeschreibung bei Fachreferat

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der  Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung bzw. im entsprechenden Infoblatt

Digital-Zuschuss

Für wen?

  • KMUs
  • Freiberufler
  • Betriebstätte & Förderungsanwendung in Hessen

Für was?

  • digitale Transformation v. Produktions- & Arbeitsprozessen
  • Verbesserung der IT-Sicherheit
  • Anspruch: Digitalisierungsfortschritt im Bereich Produktion/Verfahren/Produkte/Dienstleistungen/Strategie/Unternehmensorganisation
  • Anschaffungen von Hard- & Software zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen & Betriebsprozessen,
  • die Anschaffungen von Hard- & Software zur Implementierung einer Sicherheitslösung
  • mit den Anschaffungen verbundene Dienstleistungen + Migration bisheriger Daten und der Portierung von Softwarekomponenten auf die neuen digitalen Systeme
  • erforderliche Schulungen zu den angeschafften digitalen Systemen durch externe Anbieter.

Wie hoch?

nicht-rückzahlbarer Zuschuss

  • max. 50% der förderfähigen Ausgaben
  • Förderbetrag: max. 10.000€ mind. 4.000€

Antragstellung:

  • Zufallsverfahren
  • Während des 1. Förderaufruf 2021 am 29.03.2021, zwischen 09:00 Uhr und 30.03.2021, 09:00 Uhr möglich
  • keine Mehrfachbewerbungen während einem Förderaufrauf möglich
  • keine Folgeanträge von bereits geförderten Unternehmen möglich
  • per Onlineformular, am Tag des Förderaufrufs 24h verfügbar
  • Ergebnis Zufallsverfahren – am 01.04.2021
  • ausgewählte Unternehmen erhalten Antragsunterlagen

Weitere Informatioen finden Sie auf der offiziellen Website der  Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen oder im entsprechenden Infoblatt.

Mecklenburg-Vorpommern

DigiTrans

Für wen?

  • KMU mit
    • max. 249 Beschäftigten
    • Vorjahresumsatz von max.  50 Mio. €/ Vorjahresbilanz von max. 43. Mio. €

Für was? 

  • Lösungen für die Umstellung von analogen auf digitale Prozesse
  • neue, digitale Geschäftsmodelle
  • Ausgaben für Wirtschaftsgüter zur Umsetzung entsprechender Vorhaben

Wie hoch?

Anteilsfinanzierung als nicht-rückzahlbarer Zuschuss

  • 8.000 € bis 20.000 € (Im Einzelfall bis 100.000 €)
  • max. 50% der förderfähigen Kosten
  • bei mittleren Unternehmen bis zu 35% der förderfähigen Kosten

Antragsverfahren

  • Einreichung beim Landesförderinstitut
    Mecklenburg-Vorpommern
  • Antragsstellung muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen

Weitere Informationen finden Sie auf der offziellen Website  Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern bzw.  in dem entsprechenden Infoblatt

Niedersachsen

Niedrigschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk
Digitalbonus.Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation

Zinsverbilligtes Darlehen 

2 Förderbausteine :

  • NRW.BANK.Digitalisierungskredit
    • Corona-Sondervariante bis 30.06.2021: mit 80% Haftungsfreistellung
  • NRW.BANK.Innovationskredit

Für wen?

  • KMU
  • Existenzgründer*innen
  • Freiberufler
  • Investitionsvorhaben in NRW
  • Vorhaben mit gesicherter Gesamtfinanzierung
  • Vorhaben mit erwartbaren nachhaltigem wirtschaftl. Erfolg

Für wen nicht?

NRW.BANK.Digitalisierungskredit 80% Haftungsfreistellung Variante

Unternehmen mit Status „Unternehmen in Schwierigkeiten“ gemäß EU-Definition bis 31.12.2019 

Für was?

NRW.BANK.Digitalisierungskredit 

  • Digitale Produktion & Verfahren, z.B.
    • Integration digitaler Kundenschnittstellen (CRM-Systeme) an MRP-Systeme
    • volle Vernetzung von ERP-Systemen & MRP-Systemen
  • Digitale Produkte, z.B.
    • Aufbau/Verbesserung digitaler Plattformen
    • Entwicklung v. Instandhaltungsanwendungen + Anwendersteuerungssoftware 
    • Entwicklung v.  digitaler Standards & Normen
  • Digitale Strategie, z. B.
    • Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie
    • Initialisierungsaufwand für die Nutzung v. Cloud-Technologien
    • Entwicklung/Implementierung v. IT-, Datensicherheits- und/oder Social-Media-Kommunikationskonzepts

NRW.BANK.Innovationskredit

  • Investitionsvorhaben für
    •  Aufnahme neuer, technologisch fortschrittlicher Produkte in Produktionsprogramm
    •  Einführung neuer, technologisch fortschrittlicher Produktionsverfahren
    • Verbesserung bestehender Produkte & Verfahren
  • konkrete Maßnahmen, wie u.a.
    • Lizenzerwerbe 
    • externe Beratungsdienstleistungen für einmalige Informationserfordernisse bei Erschließung neuer Märkte/Einführung neuer Produktionsmethoden

Höhe/Konditionen?

  • Förderart: Ratendarlehen & endfällige Darlehen
  • bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben
  • kein Mindest-/Höchstbetrag
  • Laufzeit Ratendarlehen:
    • 3 Jahre ohne Tilgungsfreijahr
    • 5,7, & 10 Jahre mit einem optionalen Tilgungsfreijahr
  • Laufzeiten endfällige Darlehen: 3 Jahre
  • fester Zinssatz für gesamte Laufzeit
  • Tilgung: Vierteljahresraten, Beginn Übernächstes Quartal nach Vertragsabschluss
  • 100% Auszahlung
  • 0,15% Bereitsstellungsprovision pro Monat, ab 7. Monat nach Vertragsabschluss

NRW.BANK.Digitalisierungskredit 80% Haftungsfreistellungs Variante

  • Förderart: Ratendarlehen & endfällige Darlehen
  • bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben
  • max. 10 Mio €, wenn höher Verpflichtung der Vorlage der besonderen förderpolitischen Bedeutung für NRW
  • Laufzeit Ratendarlehen:
    • 3 Jahre ohne Tilgungsfreijahr
    • 5 oder 6 Jahre mit einem optionalen Tilgungsfreijahr
  • Laufzeiten endfällige Darlehen: 3 Jahre

Die Haftungsfreistellung (optional)

  • zu 50% oder 80% beantragbar bei Hausbank
  • ausschließlich für Investitions- & Betriebsmitteldarlehen
  • gilt für gesamte Darlehenslaufzeit, bei Betriebsmittelfinanzierungen max. für Laufzeit von 5 Jahren
  • kein Mindestbetrag

Bürgschaft (optional)

  • alternativ zur Haftungsfreistellung
  • beantragbar bei BÜRGSCHAFTSBANK NRW
  • Corona-Sonderregel: bei Gesamtdarlehenssumme v. max. 2.777,7 T€ Verbürgung durch BÜRGSCHAFTSBANK NRW v. max. 90%

Antragsstellung

bei Hausbank

Kombinierbarkeit

  • bestimmt sich nach Kumulierungsregelungen der jeweils geltenden Bundesregelung für niedrigverzinsliche Darlehen 2020

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der  NRW.BANK bzw.  in dem entsprechendem Infoblatt.

Rheinland-Pfalz

Innovationskredit RLP

Varianten

  • Investitionskredit mit Haftungsfreistellung (608)
  • Betriebsmittelkredit mit Haftungsfreistellung (609)

Für wen?

  • KMU, „Small-MidCap“-Unternehmen & Freiberufler mit
    • mind. 3 Jahre Marktaktivität, bzw.
    • mind. 2 vollständigen Jahresabschlüssen

zusätzliche Fördervorraussetzungen

mind 1 der folgenden Innovationskriterien erfüllt:

  • Entwicklung/Produktion v. neuen/verbesserten  Produkten, Prozesse oder Dienstleistungen
  • Nachweis v. Kosten für Forschung/Innovation/Entwicklung (geplant, aktuell, oder in den letzten Jahren)
  • jährliches Unternehmenswachstum v. mind. 20% bezüglich Mitarbeiterzahl/Umsatz
  • Schutzrechtanmeldung innerhalb der letzten 2 Jahre
  • Erhalt einer EU-Innovationsförderung/EU-Innovations-Preis/Investment durch Venture-Capital-Investor/Business-Angel

Für wen nicht?

  • Sanierungsfälle & „Unternehmen in Schwierigkeiten“ gemäß EU-Richtlinie

Für was?

  • Innovationsinvestitionen
  • Betriebsmittel

Für was nicht?

  • Umschuldung
  • Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben
  • Anschlussfinanzierungen
  • Prolongationen

Höhe/Konditionen?

  • 25.000 € – 2 Mio. €
  • 100% der förderfähigen Ausgaben
  • 100% Auszahlung
  • Laufzeit
    • Investitionskredit:
      • max. 5 Jahre + max. 1 Tilgungsfreijahr
      • 6 – 10 Jahre + max. 2 Tilgungsfreijahre
    • Betriebsmittelkredit
      • 3 – 5 Jahre + max.  1 Tilgungsfreijahr
  • Tilgung: vierteljährig, in gleichen Raten

Antragsstellung

  • über die Hausbank bei der ISB

Haftungsfreistellung

  • 70% Haftungsfreistellung für Hausbank

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der  Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz oder in der Förderrichtlinie des Kredites 

Saarland

DigitalStarter Saarland

Für wen?

  • KMU mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Saarland

Für was?

  • Ausgaben für die Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Prozessen
    und Dienstleistungen durch Informations- und Kommunikationstechnologie (Hard- und
    Software)
  • Ausgaben für die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, insbesondere für
    notwendige Hard- und Software
  • damit einhergehende Ausgaben für Dienstleistungen z.B. für Migration
    bisheriger Daten und Portierung von Softwarekomponenten auf neue digitale
    Systeme
  • Ausgaben für damit verbundene  notwendigen Schulungen der
    Mitarbeiter*innen  zu den angeschafften digitalen Systemen durch externe
    Anbieter

Konkrete Kosten

  • Digitalisierung der Wertschöpfungskette, Automatisierungssoftware,
    Warenwirtschaftssysteme, Customer-Relationship-Management-Systeme,
    Vernetzung der ERP- und Produktionssysteme, Software für mobile
    Produktionssteuerungssysteme sowie Integration mobiler Betriebsgeräte in die
    Produktionssteuerung, Einführung von Predictive-Maintenance-Anwendungen,
    innovative Personaleinsatzplanung
  • Lizenzierte Software (max.l förderfähig bis Ende des
    Bewilligungszeitraumes)
  • Dienstleistungen zur Implementierung von neuer Soft- und Hardware sowie
    Portierung und Migration von Daten, Softwarekomponenten bzw. –anwendungen
  • Einführung von medienbruchfreien Systemen
  • Einführung digitalen Abbilds von betrieblichen Prozessen (Digital Twin)
  • Schulungen von Mitarbeitern zum Einsatz der angeschafften Systeme
  • Aufbau von digitalen Plattformen, Migration von Anwendungen auf bestehenden
    Plattformen, Neuaufbau von Serverkapazitäten und Einrichtung einer InhouseVernetzung
  • Implementierung eines IT-und /oder Datensicherheitskonzept (RecoveryProgramme, Firewall, Virenschutz etc.)

Was nicht?

  • Umsatzsteuer
  • Eigene Leistungen und Personalkosten
  • Reine Beratungsleitungen
  • Systeme, die wegen gesetzlichen Verpflichtungen angeschafft werden
  • Die Anschaffung von bereits gebräuchlicher digitaler Grundausstattung, wie z.B.:
    PC´s, Laptops, Tablets, Smartphones, Drucker, Telefone, Fax, Scanner, Beamer,
    Bildschirme
  • Übliche Betriebssysteme, Bürosoftware oder Buchhaltungssysteme
  • Standard-Webseiten oder –webshops, Standard-Online-Marketing-Maßnahmen
  • Der Besuch von Informations- und Messeveranstaltungen
  • Die digitalisierungsspezifischen Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter, die über
    die in Verbindung mit dem Fördergegenstand notwendigen Schulungen
    hinausgehen,
  • Maßnahmen, die über Mietkauf oder Leasing finanziert werden,
  • IT-Sicherheitsbeauftragte oder Datenschutzbeauftragte,
  • Bereits umgesetzte Maßnahmen oder Maßnahmen, für die vor Antragstellung
    bereits ein Vertrag geschlossen wurde,
  • Maßnahmen, die bereits im Rahmen anderer Programme (Bund, Länder, EU)
    gefördert werden.
  • Lösungen und Maßnahmen, die in anderen Unternehmen zum Einsatz
    kommen,
  • Updates bereits bestehender Systeme

Wie hoch?

  • förderfähige Beträge: mind. 5.000€ & max. 200.000 €
  • Föderbetrag: max. 10.000 €
  • Fördersatz:
    • kleinste & kleine Unternehmen – max. 35% d. förderfähigen Ausgaben
    • mittlere Unternehmen – max. 20% d. förderfähigen Ausgaben

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saarland oder im entsprechenden Förderkatalog.

Sachsen

Mittelstandsrichtlinie – Digitalisierung von Geschäftsprozessen (E-Business)

Für wen?

  • KMU mit Sitz/Betriebsstätte in Sachsen aus den Bereichen:
    • Handwerk
    • Handel
    • Dienstleistungen
    • Kultur- & Kreativwirtschaft
  • Freiberufler
  • Existenzgründer

Für wen nicht?

  • Unternehmen aus den Bereichen Finanz-, Assekuranz- sowie Vermittlungsdienstleistungen
  • Unternehmen, die für das konkrete Projekt selbst als IT-Dienstleister  in Frage kommen

Für was?

  • Planung, Konzipierung und Vorbereitung von Projekten
  • technische Realisierung
  • Erwerb von Software und für deren Nutzung notwendige Hardware
  • Einführung der entwickelten Lösungen, inkl. Schulungen

Arten d. Ausgaben

  • Beratungsleistungen, Planung, Konzipierung und Vorbereitung (bis zu 5 Tagewerke, höchstens 900 EUR/Tag)
  • Fremdleistungen bei der technischen Realisierung
  • den Neuerwerb projektspezifischer Soft- und Hardware
  • Fremdleistungen bei der Einführung in die betriebliche Praxis (z. B. Schulungen), höchstens bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben

Für was nicht?

  • Projekte zur Einführung allgemein üblicher Standards oder Basislösungen mit niedriger E-Business-Reife
  • Ausgaben für Standardsoftware, isolierte Internetpräsentationen, Betriebskosten, Leasing-, Lizenz- und vergleichbare Modelle sowie physische & bauliche Maßnahmen

Höhe/Konditionen

  • Förderart: nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. 50% d. förderfähigen Ausgaben bzw. max. 50.000 €
  • Förderung nur einmal innerhalb von 3 Jahren möglich
  • mögliche Bonusförderung: 10 % bei Auszahlung tarifliche/tarifgleiche Löhne, mind. während der Vorhabenslaufzeit
  • Projektdauer max. 12 Monate

Antragsstellung

  • Bewilligungsstelle Sächische Aufbaubank – Förderbank – (SAB)
  • per Onlineformular oder schriftlich mit den entsprechenden Antragsformularen

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Sächsischen Aufbaubank  oder im Infoblatt .

Hier geht’s zum entsprechenden Onlineformular.

Mittelstandsförderung – B.II.1 – Markteinführung innovativer Produkte

Für wen?

  • Startups bis 5 Jahre nach Unternehmensgründung
  • etablierte KMU gemäß KMU-Definition der EU
  • Sitz/Betriebsstätte in Sachsen
  • Projektumsetzung in Sachsen

Für was? 

  • Markteinführungen v. neuen  Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen
  • Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen im Ergebnis eigener oder fremder Forschungs- und Entwicklungsleistungen
  • Digitalisierung von Geschäftsprozesse und Informationsschutz
  • Förderung für Vorhaben in Markteinführungsphase & Marktbearbeitungsphase

Höhe/Konditionen

  • Förderart: Zuschuss, Darlehen oder Kombination aus Zuschuss & Darlehen
  • Förderzeitraum:
    • für Zuschussprojekte max. 15 Monate
    • für Darlehensprojekte max. 30 Monate
  • Förderhöhe:
    • für Zuschuss max. 50% d. förderfähigen Ausgaben bzw. max. 100.000 € 
      • als Startup max. 75% d. förderfähigen Ausgaben bzw. max. 150.000 €
    • für Darlehen zw. 20.000 – 500.000 € für max. 6 Jahre Laufzeit 
      • für Startup nur nachrangige Darlehensvergebung

Antragstellung 

  • Einreichung bei der Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Sachsen-Anhalt

Einzel-, Gemeinschafts- und Verbundprojekte im Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbereich (FuE-Richtlinien)

Für wen?

  • KMU
  • Großunternehmen
  • Hochschulen (gelten bei Verbundprojekten als Mitantragsteller) & Forschungseinrichtungen
  • mit
    • Sitz/Betriebsstätte & Vorhabensziel  in Sachsen-Anhalt
    • gesicherter Gesamtfinanzierung, die nicht durch andere öffentliche Finanzierungshilfen ersetzt/verbilligt werden
    • der notwendigen kaufmännische & wissenschaftliche bzw. technologische Kompetenz 
  • beteiligte Partner müssen nach  finanzielle Leistungsfähigkeit Nutzung der Ergebnisse erwarten lassen

Für wen nicht?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten

weitere Voraussetzungen

  • nachhaltige Festigung/Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • bei Forschungseinrichtungen und Hochschulen: Zunahme der anwendungsorientierten Transferkompetenz für die regionale Wirtschaft
  • wissenschaftliche Anteil an einem Verbundprojekt muss zwischen 10 und 40 Prozent liegen
  • Bei Zusammenarbeit zwischen 2 oder mehr eigenständigen Unternehmen:
    •  Beteiligung von mind. 1 KMU erforderlich
    • kein einzelnes Unternehmen darf mehr als 70% d. förderfähigen Kosten tragen
  • Vorhaben muss technologisch & wirtschaftlich vielversprechend sein
  • Sonderregel für Großunternehmen: 
    • signifikante Zunahme v. Umfang, Reichweite & Gesamtbetrag der aufgewendeten Mittel aufgrund der Förderung 
    • bei Prozess- & Organisationsinnovationen Förderung nur bei Zusammenarbeit mit KMU möglich, die/das mind. 30% der förderfähigen Gesamtausgaben trägt/tragen

Für was?

  • Einzel-, Gemeinschafts- und Verbundprojekte der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung (FuE),
  • die Anmeldung von Patent- und anderen Schutzrechten für die erarbeiteten Ergebnisse durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft,
  • Prozess- und Organisationsinnovationen in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Höhe/Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderrate:
    • für Vorhaben der industriellen Forschung max. 50% (in Sonderfällen max. 80%) d. förderfähigen Ausgaben
    • für Vorhaben der experimentellen Entwicklung max. 25% (in Sonderfällen max. 80%) d. förderfähigen Ausgaben
    • für Vorhaben der Prozess- und Organisationsinnovation
      • KMU max. 50% d. förderfähigen Ausgaben
      • große Unternehmen max. 15% d. förderfähigen Ausgaben
    • für  Forschungseinrichtungen & Hochschulen 80 – 100% d. förderfähigen Ausgaben
    • für Patente max. 50% d. förderfähigen Ausgaben
  • Förderbetrag:
    • max. 500.000 €
    • bei Pilotprojekten/ -linien max. 3,5 Mio. €
    • für Patente max. 25.000 €

Antragstellung

  • Einreichung e. Projektskizze bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)

Weitere Informationen finden Sie auf der auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

IB-Digitalisierungsdarlehen

Für wen?

  • KMU, Existenzgründer & Freiberufler

Für wen nicht?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten

Für was?

  • Ausgaben für Digitalisierungsmaßnahmen für Wachstum, Expansion, Stärkung von
    Aktivitäten, Umsetzung neuer Projekte bzw. Erschließung neuer Märkte, wie u.a.
    • materielle und immaterielle Wirtschaftsgüter
    • Personalausgaben
    • Projektausgaben
    • Ausgaben für Fremdleistungen

Für was nicht?

Finanzierung für

  •  Ablösung bestehender Verbindlichkeiten/des Engagements eines Kreditinstitutes
  •  Vorfinanzierung von Zuschüssen & erstattungsfähigen Mehrwertsteuer
  • Unternehmenmit Tätigkeit in der Primärerzeugung von landwirtschaftlichen Produkten & im Bereich der Fischerei & Aquakultur
  •  exportbezogene Tätigkeiten

weitere Voraussetzungen?

  • Vorlage e. tragfähigen Konzepts inkl. der Angaben zu geplanten Digitalisierungsmaßnahmen 
  • gesicherte Gesamtfinanzierung
  • Erwartbarkeit der ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag
  • nachhaltige Rentabilität d. Darlehensnehmers 

Höhe/Konditionen?

  • Förderart: zinsverbilligtes Darlehen im Hausbankverfahren
  • bis zu 100% d. Finanzierungsbedarfs
  • mind. 10.000 €
  • max. 1,5 Mio. €
  • Laufzeit max. 10 Jahre
  • Tilgung: max. 2 tilgungsfreie Jahre
  • 100% Auszahlung
  • monatliche/nachträgliche Zinszahlung
  • mögliche Darlehensgewährung aus Fondmitteln bis max. 3 Mio. €
  • Folgeantrag möglich, sobald vorheriges Vorhaben abgeschlossen wurde

Antragstellung

  • formgebundene Einreichung bei Investitionsbank
  • zusätzliche Stellungnahme der angestrebten Hausbank erforderlich

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Schleswig-Holstein

Betriebliche Prozess- und Organisationsinnovationen – POI

Für wen?

  • KMU mit Sitz/Niederlassung in Schleswig-Holstein

Für wen nicht?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten

Für was?

  • betriebliche Prozess- & Organisationsinnovationen für
    • Schaffung & Sicherung von Arbeitsplätzen in Schleswig-Holstein
    • Anwendung einer neuen/wesentlich verbesserten Methode für Produktion/Erbringung von Dienstleistungen (inkl.w esentlicher Änderungen in den Techniken, Ausrüstungen/der Software)
    •  Anwendung neuer Organisationsmethoden in den Geschäftspraktiken, Arbeitsabläufen oder den Kunden- bzw. Lieferantenbeziehungen 
    • tiefgreifende Veränderungen in den Prozess- und Organisationsstrukturen
    • geeignetes Personal für
      •  Prozessmanagement, die Analyse, Konzeption, Simulation, Modellierung und Verbesserung von Prozessen
      • Einführung/Umsetzung geänderter Methoden im Unternehmen
    • Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Beratungsleistungen durch qualifizierte externe Berater
    • Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
    • Instrumente und Ausrüstung (z. B. Hardware) oder Lizenzen (z. B. Software) nur innerhalb der Projektlaufzeit

Für was nicht?

  • Hinzufügen von Herstellungs- und Logistiksystemen mit hoher Ähnlichkeit zu bereits verwendten Systemen
  • geringfügige Änderungen in Geschäftspraktiken & Arbeitsabläufen, Fusionen & Übernahmen
  • regelmäßige, z. B. saisonal bedingte Veränderungen
  • standardmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen

zusätzliche Voraussetzungen?

  • Nachweis über innovativen Ansatz, Neuheit des Vorhabens, Kompetenz des Unternehmens zur Durchführung des Vorhabens
  • mind. Gesamtvolumen 100.000 €
  • schriftliche Vorlegung d. Zielsetzung, Umfang, Kosten & eines Projektplans
  • deutliche Herausarbeitung der positiven Auswirkungen 
  • nachvollziehbare Darstellung d.  wirtschaftliche Bedeutung d. Vorhabens
  • Vorhabensdurchführung & -nutzung in Schleswig-Holstein
  • Antragstellung vor Projektbeginn

Höhe/Konditionen?

  • max. 50% d. förderfähigen Kosten

Antragstellung

  • Einreichung d. Projektvorschlag bei der Wirtschaftsdförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) .

Thüringen

Digitalbonus Thüringen

Für wen?

  • KMU & Freiberufler

Für wen nicht?

  • Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Nebenerwerbsunternehmen
  • Unternehmen mit Beteiligung der öffentlichen Hand (Beteiligung ab 25 %)
  • Unternehmen, an deren Förderung kein öffentliches Interesse besteht
  • eingetragene Vereine
  • Bauträger*innen
  • Flughafeninfrastruktur
  • Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung
  • Betriebe der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft und der Aquakultur sowie des Bergbaus
  • Unternehmen des verarbeitenden Ernährungsgewerbes soweit bei der Herstellung/ Verarbeitung Produkte entstehen, die Bestandteil von Anhang I des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) sind; Ausnahme: KMU des Fleischerhandwerkes sind förderfähig, sofern Zuschüsse für das Vorhaben nicht aus ELER-Mitteln gewährt werden. Ausgaben in die Schlachtung werden nicht gefördert.
  • Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
  • rechts- und wirtschaftsberatende Unternehmen und Freiberufler*innen
  • großflächige Einzelhandelsvorhaben (Verkaufsraumfläche > 800 qm; gilt nicht für die Branche Handel mit Kraftfahrzeugen)

nicht förderfähige, nicht unternehmensnahe Dienstleistungen

  • Vermittlungs- bzw. Makler*innengewerbe (z. B. Reisebüros, Agenturen, Immobilienbüros)
  • im medizinischen/sozialen Bereich tätige Unternehmen und Freiberufler*innen (z.B. Apotheken, Pflegeberufe, medizinische Fußpflege)
  • Unternehmen der Freizeitwirtschaft (z. B. Diskotheken, Spielhallen, Fitnesscenter, Saunen, Solarien, Reiseveranstalter*innen, Eventmanagement)
  • Vermietungs- und Verpachtungsleistungen
  • Backshops (mit Ausnahme von Filialen klassischer Bäckereihandwerksbetriebe)
  • Callcenter
  • Detekteien
  • Gastgewerbe

Für was?

  • Digitalisierung v. Betriebsprozessen, v.a.
    • Intelligente Vernetzung der Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) und Produktionssysteme, insb. an das Manufacturing Execution System (MES) – Echtzeiterfassung
    • Einführung von Enterprise-Resource-Planning-Systemen (ERP) oder Manufacturing Execution Systemen (MES)
    • Implementierung eines Dokumenten-Management-Systems (DMS) inklusive notwendiger Server- und Netzwerkstrukturen
    • Einbindung von cyber-physischen Systemen in die Produktion
    • Einführung medienbruchfreier (Produktions-) Systeme
    • Integration von Customer-Relationship-Management-Systemen (CRM) an das MES
    • Einführung von Mensch-Maschinen-Interaktion in der Produktion, wie bspw. Datenbrillen, Touchscreens, Cobots (kollaborative Roboter)
    • Integration mobiler Betriebsgeräte in die Produktionssteuerung
    • Einführung eines digitalen Abbilds
    • Implementierung additiver Fertigungsverfahren, z. B. 3D-Druck
    • Aufbau der Infrastruktur zur Erhebung und Analyse großer Datenmengen/ Big-Data-Anwendungen
    • Integration digitaler Workflows mit Lieferant*innen und Kund*innen (e-commerce/ e-procurement)
  • Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen, v.a.
    • Einführung von predictive-maintenance-Anwendungen, z. B. Fernwartung
    • Einführung produktbegleitender und/oder Anwendungssteuerungssoftware
    • Einführung datenbasierter Dienstleistungen
    • 3D-Visualisierungen von Messeständen
    • Anwendung von (digitalen) Standards und Normen
  • Einführung oder Verbesserung von Informations- und Datensicherheitslösungen
    • Implementierung eines Informations- und/oder Datensicherheitskonzeptes
    • Initialisierung der Nutzung von Cloudtechnologien

Weitere Voraussetzungen?

  • Vorhaben trägt nachweislich wesentlich zu Digitalisierungsfortschritt bei
  • gesicherte Gesamtfinanzierung
  • Projektlaufzeit 12 Monate
  • nur 1 Antrag pro Unternehmen
  • Vorhabensbeginn nach Antragstellung

Höhe/Konditionen?

  • max 50% d. förderfähigen Ausgaben bzw. max. 15.000 €
  • förderfähige Ausgaben: mind. 5.000 € & max. 150.000 €

Arten der förderfähigen Ausgaben 

  • Ausgaben für die zur Umsetzung des Vorhabens notwendige Hard- und Software
  • Ausgaben für externe Dienstleistungen
  • Im Bewilligungszeitraum anfallende Lizenz-, Nutzungs- und Systemservicegebühren für max. 12 Monate 

Arten der nicht-förderfähigen Ausgaben

  • Mehrwertsteuer bei Vorsteuerabzugsberechtigung
  • Eigenleistungen
  • Schulung von Beschäftigten
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • reine Ersatzbeschaffungen für bereits vorher im Unternehmen verwendete Systeme
  • Leistungen und Wirtschaftsgüter, die von verbundenen oder sonst wirtschaftlich, rechtlich oder personell verflochtenen Unternehmen (einschließlich aller Unternehmen, an denen mit den Gesellschafter*innen verwandte Personen, Ehepartner*innen der Gesellschafter*innen oder mit Gesellschafter*innen in nicht ehelicher Lebensgemeinschaft lebende Personen Anteil halten bzw. in einer Unternehmensbeziehung stehen) erbracht bzw. hergestellt oder erworben werden.
  • die Anschaffung von bereits allgemein gebräuchlicher digitaler Grundausstattung, z.B. Standard-Hardware, wie PCs, Laptops, Tablets, Smartphones ohne eindeutigen Projektbezug, Fax, Scanner, Beamer oder Bildschirme
  • Standard-Software, wie übliche Betriebssysteme, Bürosoftware oder Buchhaltungssysteme
  • herkömmliche Webseiten und Webshops zur Unternehmens- und Produktpräsentation ohne tiefere funktionelle Einbindung in die betrieblichen Abläufe
  • herkömmliche Online-Marketing-Maßnahmen, wie Suchmaschinenoptimierung, Display-Advertising, Content-Marketing und E-Mail-Marketing
  • Einführung von Social-Media-Kommunikationskonzepten, etc.
  • Ausgaben/Ausgabenbestandteile, die bereits in anderen Förderprojekten vollständig bzw. anteilig bezuschusst wurden

Hier finden Sie den Onlineantrag

Hier finden Sie weitere Informationen von der Thüringer Aufbaubank

Förderung von Forschungs-, Technologie- und Innovationsprojekten (FTI-Richtlinie)

Für wen?

  • KMU
  • große Unternehmen nur in Kooperation mit KMU/mit Forschungseinrichtungen im Rahmen von FuE-Verbundvorhaben
  • Forschungseinrichtungen im Rahmen von FuE-Verbundvorhaben

Für was?

  • einzelbetriebliche FuE-Projekte
  • FuE-Verbundvorhaben
  • Vorhaben mit Investitionsziel in Thüringen
  • regionale Forschungs- & Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung im Bereich
    • Industrielle Produktion und Systeme
    • Nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik
    • Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft
    • Nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung
  • Förderung im Querschnittsfeld (nur möglich, wenn Bezug zu mind. 1 der oben genannten Spezialisierungsfeldern gegeben ist)
    • Informations- und Kommunikationstechnologien, innovative & produktionsnahe Dienstleistungen

Hier finden Sie den Onlineantrag

Weitere Informationen von der Thüringer Aufbaubank

Bundesweite zinsverbilligte Darlehen der KfW

380 

ERP-Digitalisierungs & Innovationskredit

290

KfW-Kredit für Wachstum

360

ERP-Mezzanine für Innovation

073 – 076

ERP-Gründerkredit

Der ERP-Digitalisierungs- & Innovationskredit (380)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kreditbetrag: 25.000 – 25 Mio. € + Förderzuschuss als Ergänzung
  • ab 1,00% effektivem Jahreszins
  • für Innovations- & Digitalisierungsinvestitionen
  • Vorteil: leichterer Kreditzugang – KfW kann bis 70% des Risikos Ihrer Bank übernehmen 

Konditionen:

  •  individueller Zins­satz wird von Hausbank ermittelt anhand der wirtschaftlichen Verhältnisse und Qualität der Sicherheiten
  • Mindestlaufzeit: 2 Jahre, 5 Jahre bei Zusage des Förderzuschuss als Ergänzung
  • Förderzuschuss:
    • errechnet sich prozentual aus dem vollständig ausgezahlten Kreditbetrag, variabel, Steuerung abhängig von Kapitalmarkt- und Volumenentwicklung 
    • aktuelle Höhe: 3 %
    • Auszahlung direkt an Antragsteller von KfW in einer Summe einmalig, nach Vollauszahlung des Kredits

Rückzahlung Kredit

  • erfolgt über Bank
  • Möglichkeit der ganzen/teilweisen außerplanmäßigen Tilgung (Vorfälligkeitsentschädigung erforderlich)

Kombinationsmöglichkeit

  • kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden, sofern es nicht zur Überfinanzierung kommt

Förderberechtigung

  • förderfähig: mittelständische/junge Unternehmen in Gründung & Freiberufler mit
    • Sitz in Deutschland 
    • Tochtergesellschaften, Niederlassungen, Betriebsstätten oder Filialen in Deutschland
  • nicht förderfähig: wenn in Gesellschafterkreis des Antragstellers mehrere Unternehmen vertreten sind, deren jeweiliger Umsatz die Höchstgrenze übersteigt und die zusammen direkt/indirekt zu mehr als 50 % am Antragsteller beteiligt sind

Kredithöhe & Auszahlung

  • Mindestbetrag 25.000
  • Maximalbetrag: 25 Mio. € pro Innovations- & Digitalisierungsvorhaben
  • max 7,5 Mio. € pro Finanzierungsbedarf innovativer Unternehmen
  • max 100% der förderfähigen Investitionskosten und Betriebsmittel
  • Auszahlung: 100% des Kreditbetrags

Sicherheiten

  • werden mit Bank vereinbart
  • auf Wunsch: 70% Haftungsfreistellung. d.h. KfW übernimmt 70% des Kreditausfallrisikos, die restlichen 30% übernimmt Bank –  oft von Banken gefordert für Finanzierungsbereitschaft 
  • Kreditnehmer haftet zu 100% für die Rückzahlung

Der KfW-Kredit für Wachstum (290)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Für was?

  • Ausgaben/Vorhaben zur Erschließung neuer Märkte/Kundengruppen
  • Innovationsausgaben, d.h.  alle Investitionen für Entwicklung/Einführung v. Produkt & Prozessinnovationen 
  • Ausgaben für deutliche Intensivierung der Unternehmensdigitalisierung 
  • Projekte /Maßnahmen zur  Erneuerung Verbesserung der IT-Struktur & Nutzung digitaler Anwendungen &  Maß­nahmen zum Ausbau v.  firmen­spezifischem Wissen bezüglich digitalen Anwendungen
  • Produkt/Prozessinnovationen
  • Digitalisierungsvorhaben

Konditionen?

  • KfW-Beteiligung an Fremdkapitalfinanzierungen genau wie jede andere Bank
  • KfW-Risikoanteil von 7.5 mio – 100 Mio. €
  • Finanzierung erfolgt direkt als Konsortialpartner/ indirekt durch Risikounterbeteiligung
  • bis 70% der Vorhabensfinanzierung
  • KfW darf nicht größten Risikoträger darstellen 
  • teilnehmende Banken können gegebenenfalls von KfW  bilateral refinanziert werden 
  • Gesamtvolumen von Risikoübernahme zuzüglich Refinanzierungsmittel max. 100 Mio. €

Für wen?

  • In- & ausländische gewerbliche Unternehmen, mehrheitlich in Privatbesitz, Gruppenumsatz bis 2 Milliard. €
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-­Vereinbarung (Energie-) Dienst­leistungen für einen Dritten erbringen
  •  Auslands­vorhaben von deutschen Unternehmen und deren Tochter­gesellschaften mit Sitz im Ausland; Vorhaben aus­ländischer Unternehmen sind auf Vorhaben in Deutschland beschränkt

Kombinierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit ERP-Mezzanine & ERP Digitalisierung Kredit

Die ERP-Mezzanine für Innovation (360)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Für wen?

  • förderfähig
    • Unternehmen/Freiberufler mindestens 2 Jahre am Markt
    • deutscher Unternehmenssitz
    • Tochtergesellschaften, Niederlassungen, Betriebsstätten, Filialen in deutschland
    • Höchstgrenze Gruppenumsatz 500 Mio. €

Höhe/Programmaufbau:

  • Kreditbetrag bis zu 5 Mio. € 
  • ab 1,00% effektivem Jahreszins
  •  bis zu 60% Risikoübernahme der KfW durch Nachrangkapital möglich
  • Paket besteht aus zwei Tranchen
    • klassischer Kredit
    • Kredit mit weitgehend Eigenkapitalcharakter (Nachrangkapital)

Anteile der Tranchen

Umsatz Paket Besonderheit
bis inkl 50 Mio. €

60% Nachrangkapital

40% Fremdkapital

hoher Anteil von Nachrangkapital
über 50 Mio. €

50% Nachrangkapital

50% Fremdkapital

 

Zinssätze & Laufzeit

  • berechnet sich aus wirtschaftlicher Situation und Qualität der Sicherheiten
  • Laufzeit generell i. d. R. 10 Jahre
  • fester Zinssatz für gesamte Laufzeit

Rückzahlung 

  • während tilgungsfreier Zeit: lediglich Zinsen
  • danach: Tilgung  in gleich hohen viertel­jährlichen Raten zuzüglich der Zinsen auf den noch zu tilgenden Kredit­betrag
  • vorzeitige Tilgung nur möglich bei reiner Fremdkapitalfinanzierung – also 1. tranche – gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung

Für was?

  • Entwicklung neuer Produkte, Prozesse, Dienstleistungen wie:
  • dem Vorhaben zurechenbare Personal­kosten sowie Reise-, Material- und EDV-Kosten
  • Kosten für Forschungs- und Entwicklungs­aufträge, für Beratungs­dienste und ähnliche externe Kosten
  •  Kosten der Weiter­entwicklung und Ver­besserung aufgrund von Erfahrungen in der kommer­ziellen Nutzung, Kosten für Testreihen
  • Maßnahmen zur Qualitäts­sicherung
  •  Gemeinkosten, z. B. anteilige Abschreibungen und Leasing­kosten

Vorteile Nachrangkapital

  • Bank ist in Nachrangtranche 100% freigestellt von Haftung -> niedrige Hemmschwelle zu Finanzierungsübernahme
  • keine Sicherheiten nötig für Nachrangtranche -> bleiben frei & können für weitere Kredite eingesetzt werden
  • lange Laufzeit & tilgungsfreie Anlaufjahre schonen Liquidität -> vorteilhaft für Cashflow
  • Kündigungsrechte der KfW stark beschränkt

Kredithöhe & Auszahlung

  • bis zu 5 Mio. € pro Projekt, 
  • Mindestbetrag: 25.000 €
  • bis zu 100% förderfähigen Kosten
  • 100% Auszahlung nach Vorhabensfortschritt

Sicherheiten

  • nicht nötig für Nachrangkapital
  • für Fremdkapital Vreinbarung über Art & Höhe mit Bank 

Kombinierbarkeit 

  • Kombination mit anderen haftungsfreigestellten KfW-Krediten nicht möglich

Der ERP-Gründerkredit – Universell (073 – 076)

Das Wichtigste auf einen Blick:

Für wen?

  • Jungunternehmen mit weniger als 5 Jahren Marktaktivität
  • Selbstständige & Freiberufler 
  • Existenzgründer*innen

Für was nicht?

  • Baumaßnahmen für „Betreutes Wohnen“
  • Treuhandkonstruktionen
  • In-Sich-Geschäfte, z.B. der Er­werb eigener Unternehmens­anteile
  • Umschuldungen (Ausnahme: Umschuldungen aus dem KfW-Schnellkredit 2020)
  • Ausschüttung von Gewinn & Dividenden
  • Nachfinanzierungen, Anschluss­finanzierungen & Prolongationen

Konditionen

Kredit erhältlich in 2 Varianten:

 Variante 1 (Produktnummer 075/076)

  • möglich bei 3-5 Jahren Marktaktivität & 2 vorweisbaren Jahresabschlüssen
  • wirtschaftliche Schwierigkeiten erst durch Corona ab 2020 
  • 80 – 90% Risikoübernahme durch KfW
    • Kredit leichter zu erhalten; aber: 100% Haftung durch Kreditnehmer
    • Kredit schneller zu erhalten, weil die KfW bei Krediten bis 3 Mio. € auf eine eigene Risiko­prüfung verzichtet & Kredite von 3 – 10 Mio. € im Schnell­verfahren prüft
  • Kredithöchstbetrag: 100 Mio. € bzw.
    • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
    • das Doppelte der Lohnkosten 2019 oder
    • den Liquiditätsbedarf für 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
    • bei Krediten über 25 Mio. € 50 % der Gesamt­verschuldung oder 30 % der Bilanzsumme
  • für Kredite über 800.000 € 
    • Laufzeit max. 6 Jahre 
    • Zinsbindung für die gesamte Laufzeit 
    • max. 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn
  • für Kredite bis max. 800.000 €
    • Laufzeit max. 10 Jahre
    • Zinsbindung für die gesamte Laufzeit 
    • max. 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn
  • monatliche Bereitstellungsprovision von 0,15 %

Variante 2 (Produktnummer 073/074) 

  • möglich für Unternehmen jeden Alters, z.B. für
    • Existenz­gründung 
    • Unternehmens­nachfolge
    • Über­nahme oder für vielfältige Investitionen & Festigungsmaßnahmen

 

Unternehmens-größe Risiko-übernahme Produkt-nummer
KMU ja, 90% 076
nein  074
Große Unternehmen ja, 80% 075
nein 073

 

  • Für Anschaffungen (Investitionen), Übernahmen & tätige Beteiligungen
    • Laufzeit max. 5 Jahre, Zinsbindung für die gesamte Laufzeit, max. 1 tilgungsfreies Jahr zu Beginn 
    • Laufzeit max. 10 Jahre, Zinsbindung für die gesamte Laufzeit, max. 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn
    • Laufzeit max. 20 Jahre, Zinsbindung für die ersten 10 Jahre, max. 3 tilgungsfreie Jahre zu Beginn
  • Für laufende Kosten (Betriebsmittel)
    • Laufzeit max. 5 Jahre, Zinsbindung für die gesamte Laufzeit, max. 1 tilgungsfreies Jahr zu Beginn 
  • Für Material- und Warenlager
    • Laufzeit max. 5 Jahre, Zinsbindung für die gesamte Laufzeit, max. 1 tilgungsfreies Jahr zu Beginn 
    • Laufzeit max. 10 Jahre, Zinsbindung für die gesamte Laufzeit, max. 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn 
  • max. 25 Mio. € pro Vorhaben
  • 100 % Finanzierung von Anschaffungen, laufenden Kosten & Material- und Warenlager
  • 100% Auszahlung 
  • Abrufung in Einmalzahlung oder in Teilen möglich
  • monatliche Bereitstellungsprovision von 0,15%

Für was?

  • Anschaffungen (Investitionen)
    • Anlagen und Maschinen
    • Grundstücke und Gebäude
    • Baukosten
    • Einrichtungs­gegenstände
    • Firmenfahrzeuge
    • Betriebs- und Geschäfts­ausstattung
    • Immaterielle Investitionen (Lizenzen und Patente)
    • Software
  • Laufende Kosten (Betriebsmittel)
    • Liquide Mittel
    • Personalkosten
    • Mieten
    • Marketingkosten
    • Beratungskosten
  •  Material- und Warenlager

Rückzahlung

  • Während tilgungsfreier Zeit: nur Zinsen 
  • danach: gleich hohe monatliche Raten + Zinsen auf den noch zu tilgenden Betrag 
  • Bei Variante mit 2 Jahren Laufzeit: Rückzahlung des gesamten Kredit­betrag am Laufzeit­ende in einer Summe 
  • Rückzahlung erfolgt über Hausbank

Kombinierbarkeit mit sonstigen Fördermitteln

  • Prinzipiell möglich 
  • Kombination mit anderen KfW-/ERP-Programmen mit Risikoübernahme  ist ausgeschlossen

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Simon Stappen

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